Am Weiberfasching sind die Hexen los

Die größte Faschingsparty an Weiberfasching in der Oberpfalz: Die Amberger Hexennacht. Foto © Michael Golinksi

Die größte Faschingsparty an Weiberfasching in der Oberpfalz: Die Amberger Hexennacht. Foto © Michael Golinksi

Ob Regen oder Sonnenschein: Am Unsinnigen Donnerstag verwandelt sich die Amberger Innenstadt wieder in ein brodelndes Hexenmeer. Die Amberger Hexennacht zählt seit Jahrzehnten zu den absoluten Höhepunkten des Jahres– und 2026 gibt es einen ganz besonderen Grund zu feiern: Das traditionelle Hexentreiben feiert sein 30-jähriges Jubiläum.

Als Barbara Lanzinger damals am unsinnigen Donnerstag durch die Fußgängerzone ging, fiel ihr die fehlende Faschingsstimmung auf. Das hat sie definitiv verändert: wer heute durch die Stadt geht, der trifft auf Tiere, magische Gestalten und ausgefallene Gruppenkostüme. 

Bereits ab 12.30 Uhr treiben die Hexen der CSU Amberg und Kümmersbruck gemeinsam mit Hexenmusikant Florian Gröninger ihr Unwesen in der Altstadt. Von Geschäft zu Geschäft ziehend, verbreiten sie die unverwechselbare Amberger Hexenstimmung und lassen drei Jahrzehnte gelebte Faschingstradition hochleben. Um 17.30 Uhr geht das bunte Programm auf dem Marktplatz weiter: Beim Hexentanz für Kinder laden die Hexen gemeinsam mit der Tanzschule Seidl zum Mittanzen ein. 

Die legendäre Faschingsparty eröffnet um 18 Uhr Oberbürgermeister Michael Cerny dessen Kostüm jedes Jahr mit Spannung erwartet wird. Dann startet DJ Reto mit allen Feierwütigen in den Abend. Und sorgt für ausgelassene Stimmung, bevor gegen 19 Uhr die Band Quertreiber übernimmt und den Marktplatz bis zum Ende der Outdoor-Party gegen 23 Uhr zum Beben bringt. Danach wird in den Lokalitäten der Altstadt weitergefeiert – bis in die frühen Morgenstunden. 

Damit die Veranstaltung auch weiterhin kostenfrei, sicher und friedlich stattfinden kann, appelliert Organisator Thomas Eichenseher an die Vernunft der Besucherinnen und Besucher: „Leider haben wir immer wieder mit weggeworfenen Glasflaschen zu kämpfen, die zu gefährlichen Scherbenhaufen und Schnittverletzungen führen. Deshalb unsere dringende Bitte: Bringt keine eigenen Getränke mit und lasst Glasflaschen jeglicher Art zuhause.“ Zudem sind Rucksäcke und Bollerwagen auf dem Veranstaltungsgelände nicht erlaubtStichprobenartige Kontrollen werden durchgeführt, um die Sicherheit aller zu gewährleisten. 

Wie jedes Jahr stehen an allen Ausschankständen Standverantwortliche, erkennbar an orangenen Warnwesten, als Ansprechpartner bereit. Dieser kann bei Bedarf unterstützen und ist immer für jeden ansprechbar. Ob bei Schnittverletzungen durch Glasflaschen, zu viel Alkohol oder Belästigung ist Hilfe vor Ort. 

Bei dieser Gelegenheit weist der Stadtmarketingverein außerdem darauf hin, dass die Bahnhofsstraße auf Höhe „Hans im Glück“ ab 17 Uhr für Fahrzeuge gesperrt wird und der Marktplatz ab diesem Zeitpunkt nicht mehr befahrbar ist. Unternehmen und Lieferanten werden gebeten, dies zu beachten. 

Der ZNAS bietet wieder viele Sonderfahrten an, um alle Hexen mit ihren Besen sicher nach Hause zu bringen. Diese sind auf der Webseite zu finden. 

Thomas Eichenseher bedankt sich außerdem bei allen Sponsoren, ohne die die Hexennacht nicht stattfinden könnte: K und B Expert, Interliving Frauendorfer, Praxismanagement Kleinmayer, OTH Amberg-Weiden, arevita MED Beauty, Hotel Brunner, VR Bank Amberg-Sulzbach, Stadtwerke Amberg, Engelhardt & Walter, CSU Amberg Stadt, Brauerei Sterk, Brauerei Bruckmüller, Brauerei Winkler und Brauerei Kummert 

Die Hexenbesen sind poliert, an aufwändigen Gruppenkostümen wird noch gebastelt. Alle Faschingsfans aus Amberg und Umgebung lassen sich die Hexennacht seit Jahren natürlich nicht entgehen. Sie zählt einfach zum Pflichtprogramm der Vilsstadt. Und wer noch nie da war, für den gilt: warm anziehen und auf geht’s!

Presseinformation des Vereins Stadtmarketing Amberg e.V.
Pressekontakt: Stadtmarketingverein, Ina Bogner, Tel. 09621/10-1274, E-Mail stadtmarketing@amberg.de