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Der neue Pioniersteg wurde eingehoben – Ein Schwertransport brachte die Brücke in zwei Teilen von Furth im Wald nach Amberg – Fertigstellung im OktoberFür Aufsehen sorgte am Mittwochmorgen ein Schwertransport, der von Furth im Wald kommend den Lüderitzplatz in Amberg ansteuerte. Seine Fracht: Der neue Pioniersteg, der die im Nordwesten gelegenen Stadtviertel wieder mit der Amberger Altstadt verbindet. Unter den Augen von Oberbürgermeister Michael Cerny, Baureferent Markus Kühne, Dieter Imhof vom städtischen Baureferat und einigen Zaungästen hob ein Autokran, der bereits am Dienstag im Stadtgraben postiert worden war, die aus Cortenstahl gefertigte, insgesamt 30 Meter lange Brücke in zwei Teilen ein. Aufgrund der Zweiteilung hatte für die Montage ein Traggerüst im Stadtgraben aufgestellt werden müssen. Für die nun noch erforderlichen Arbeiten auf der Brücke wie das Anbringen des Handlaufs, die Montage der Stahlseile für das Geländer und die Brückenbelagsarbeiten werden weitere drei bis vier Wochen benötigt. Ebenso müssen die Anschlusswege zum Steg hergestellt werden. Im Zuge dessen wird die bisherige Stufenanlage zwischen Stadt- und Zwingermauer ersatzlos zurückgebaut, die neuen Wege werden auf insgesamt 800 Quadratmetern asphaltiert. Der Ausbau des neuen Pionierstegs erfolgt barrierefrei mit einer maximalen Steigung von 5 Prozent. Die endgültige Fertigstellung ist für Oktober 2019 geplant. Der Startschuss für die Baumaßnahme war im Herbst 2018 erfolgt. Dabei wurde zunächst die Sanierung der Zwingermauer und des Grabenturms durchgeführt. Insgesamt rund 11 Kubikmeter Mauerwerk wurden ergänzt und auf einer Fläche von 320 Quadratmetern Fugen und Risse an der Zwingermauer beseitigt. Zusätzlich wurde das Mauerwerk mit rund 40 Metern Stahlarmierungen, sogenannten Nadelankern, stabilisiert. Außerdem erweiterte man die Stadtmauerpforte vom Maltesergarten zum Zwinger. Im nächsten Schritt stellte man vor Ort unter Einsatz von Mikropfählen die Auflager der Brücke her, gleichzeitig wurde der neue Steg in Furth im Wald gefertigt. Insgesamt sind für die Errichtung des neuen Pionierstegs knapp 1,4 Millionen Euro veranschlagt. Davon entfallen 218.000 Euro auf die Baumeisterarbeiten an der Stadtmauer, rund 840.000 Euro auf den Brückenbau und die Widerlager sowie 153.000 Euro auf die Anschlusswege und die Oberflächengestaltung. Auf rund 186.000 Euro belaufen sich die Baunebenkosten.

Für Aufsehen sorgte am Mittwochmorgen ein Schwertransport, der von Furth im Wald kommend den Lüderitzplatz in Amberg ansteuerte. Seine Fracht: Der neue Pioniersteg, der die im Nordwesten gelegenen Stadtviertel wieder mit der Amberger Altstadt verbindet. Unter den Augen von Oberbürgermeister Michael Cerny, Baureferent Markus Kühne, Dieter Imhof vom städtischen Baureferat und einigen Zaungästen hob ein Autokran, der bereits am Dienstag im Stadtgraben postiert worden war, die aus Cortenstahl gefertigte, insgesamt 30 Meter lange Brücke in zwei Teilen ein.

Aufgrund der Zweiteilung hatte für die Montage ein Traggerüst im Stadtgraben aufgestellt werden müssen. Für die nun noch erforderlichen Arbeiten auf der Brücke wie das Anbringen des Handlaufs, die Montage der Stahlseile für das Geländer und die Brückenbelagsarbeiten werden weitere drei bis vier Wochen benötigt. Ebenso müssen die Anschlusswege zum Steg hergestellt werden. Im Zuge dessen wird die bisherige Stufenanlage zwischen Stadt- und Zwingermauer ersatzlos zurückgebaut, die neuen Wege werden auf insgesamt 800 Quadratmetern asphaltiert.

Der Ausbau des neuen Pionierstegs erfolgt barrierefrei mit einer maximalen Steigung von 5 Prozent. Die endgültige Fertigstellung ist für Oktober 2019 geplant. Der Startschuss für die Baumaßnahme war im Herbst 2018 erfolgt. Dabei wurde zunächst die Sanierung der Zwingermauer und des Grabenturms durchgeführt. Insgesamt rund 11 Kubikmeter Mauerwerk wurden ergänzt und auf einer Fläche von 320 Quadratmetern Fugen und Risse an der Zwingermauer beseitigt. Zusätzlich wurde das Mauerwerk mit rund 40 Metern Stahlarmierungen, sogenannten Nadelankern, stabilisiert.

Außerdem erweiterte man die Stadtmauerpforte vom Maltesergarten zum Zwinger. Im nächsten Schritt stellte man vor Ort unter Einsatz von Mikropfählen die Auflager der Brücke her, gleichzeitig wurde der neue Steg in Furth im Wald gefertigt. Insgesamt sind für die Errichtung des neuen Pionierstegs knapp 1,4 Millionen Euro veranschlagt. Davon entfallen 218.000 Euro auf die Baumeisterarbeiten an der Stadtmauer, rund 840.000 Euro auf den Brückenbau und die Widerlager sowie 153.000 Euro auf die Anschlusswege und die Oberflächengestaltung. Auf rund 186.000 Euro belaufen sich die Baunebenkosten.