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32.266 Kilometer zu Fuß zurückgelegt – Mehr als 1260 Schülerinnen und Schüler der Amberger Grundschulen sind „Kilometerkönige“

Sich nicht im Auto der Eltern zur Schule fahren lassen, sondern auch einmal zu Fuß gehen – das ist die Idee der Aktion „Kilometerkönig“, an der sich auch in diesem Jahr wieder die fünf Amberger Grundschulen beteiligt haben. Vier Wochen lang wurden die Kinder dazu animiert, morgens und mittags den Schulweg auf den eigenen Beinen zurückzulegen und 1264 Schülerinnen und Schüler machten mit.

„Ihr habt damit einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz geleistet und auch etwas für eure Gesundheit gemacht“, lobte Oberbürgermeister Michael Cerny bei der kleinen Feierstunde in der Max-Josef-Schule. Insgesamt 32.266 gelaufene Kilometer kamen in den zwanzig Schultagen zusammen und „eine solche Leistung muss belohnt werden“, gratulierte auch Stadtwerke-Geschäftsführer Prof. Dr. Stephan Prechtl.

Er hatte, neben Sportbeutel-Rucksäcken, die jedes teilnehmende Kind bekam, auch einen Scheck über 1500 Euro dabei. Das von den Stadtwerken gestiftete Preisgeld wurde zu gleichen Teilen an die Grundschulen verteilt. Die Schulleiterinnen Silke Kick (Max-Josef-Schule) und Elke Schmidt (Barbaraschule), Schulleiter Markus Lacher (Schule Ammersricht) und die Konrektorinnen Pia Täschner (Albert-Schweitzer-Schule) und Anja Decker (Dreifaltigkeitsschule) nahmen jeweils 300 Euro stellvertretend für Ihre Schulen entgegen. Damit sollen unter anderem ein Zirkusprojekt unterstützt, sowie Sitzbänke und Spielgeräte für die Außenbereiche, eine Abdeckung für eine Weitsprunganlage und digitale Medien angeschafft werden.

Bereits zum elften Mal fand die Kilometerkönig-Aktion in Amberg statt. Ins Leben gerufen wurde sie von Oberbürgermeister Michael Cerny, der neben dem Umweltschutz- und Gesundheitsgedanken auch noch etwas anderes im Sinn hatte: die Verkehrssituation vor den Schulen. Die vielen Autos der Eltern am Morgen und zu den Abholzeiten können für die Kinder gefährlich werden. Denn „die Fahrzeuge blockieren die Sicht und oft auch die Gehwege“, bestätigte Silke Kick von der Max-Josef-Schule. Sie hoffe, dass die Lust der Kinder, zu Fuß zur Schule zu gehen, noch weit über den Aktionszeitraum hinaus gelte.