Zum 33. Mal laden die Amberger Schultheatertage zur Auftaktveranstaltung ein: Am 6. März 2026 um 19.30 Uhr öffnet sich der Vorhang für 13 Schultheatergruppen, die einen ersten Einblick in die phantasievolle Erarbeitung eigener Stücke oder die Inszenierung bekannter Theaterstücke geben. Den Darstellern der Unter- bis Oberstufen gehören für diesen Abend die Bretter, die die Welt bedeuten und das Spiel im Rampenlicht.
In der bunten Vorschau werden Szenenausschnitte aller Produktionen präsentiert, die schließlich in ihrer Gesamtheit an den einzelnen Schulen im Verlauf des Schuljahres zu besuchen sind. Man darf sich auf die künstlerische Auseinandersetzung mit hochaktuellen Themen und die Schau darstellerischer Talente freuen.
Die Amberger Schultheatertage werden vom Kulturamt Amberg unterstützt. Ansprechpartnerin für die Koordination ist Kulturfachkraft Ingeborg Waldherr.
Das gesamte Programm der Schultheatertage 2026 mit seinen 13 Produktionen erstreckt sich in der Zeit vom 24. März 2026 bis zum 28. Juli 2026 in den unterschiedlichen Schulen. Die Termine sind dem Schultheaterflyer unter Amberger Schultheatertage https://amberg.de zu entnehmen.
Der Start der Schulaufführungen erfolgt mit „back/on/stage“ am Dienstag, 24.03.2026 und Mittwoch, 25.03.2026 jeweils um 19.00 Uhr in der Aula des Gregor-Mendel-Gymnasiums. Seine Theatergruppe der Oberstufe namens „Die Oscars“ von Claudia Ried führt eine parodistische Eigenproduktion über die Höhen und Tiefen von Theaterarbeit hinter den Kulissen vor. Ob tatsächlich am Ende eine Aufführung zu sehen ist, bleibt in der Story offen.
Am Freitag, den 24.04.2026 um 19.30 Uhr können die Zuschauer die Produktion „CONTRAste“ unter der Leitung von Elisa Romfeld erleben, die in der Aula des Erasmus-Gymnasiums vorgestellt wird. In dem Stück präsentieren vier Schüler unsere höchst aktuelle und öffentliche Debattenkultur und eine hitzige Diskussion zum Thema „Gibt es in Deutschland soziale Gerechtigkeit?“.
Weiter geht es am 12. Mai 2026 um 19.00 Uhr mit dem Stück „Die Akte Max und Moritz“ der Unter- und Mittelstufentheatergruppe des Max-Reger-Gymnasiums. Unter der Leitung von Barbara Scheidler verwandeln sich die legendären Lausbuben Wilhelm Buschs zu Richtern, Staats- und Rechtsanwälten unter Ermittlungsakten im Chaos eines Gerichtssaals.
Ein Stück frei nach dem bekannten Märchen „Das kalte Herz“ von Wilhelm Hauff hat die Gruppe „Eulenspieler“ der 6. und 7. Jahrgangsstufe unter der Leitung von Sandra Häusler entwickelt. Wie die Eulenspieler das Märchen in unsere von Geldgier und Egoshooting geprägten Zeit übertragen und die Bedeutung menschlicher Wärme und Solidarität fühlbar macht, ist am Mittwoch, den 13. Mai 2026 und Freitag, den 15. Mai 2026 jeweils um 19.00 Uhr in der Aula des Erasmus-Gymnasiums zu sehen.
Mit „Locked up“ folgt eine Eigenproduktion der Theatergruppe „Perfaction“ der 7. Klasse des Gregor- Mendel-Gymnasiums. Die Gruppe und ihre Leitung Claudia Ried haben sich das spannende Thema Jugendarrest in einer JAA – Jugendarrestanstalt - vorgenommen, welches sie in ihrer eignen Spielform am Dienstag, 9. Juni und Mittwoch, den 10. Juni 2026 (jeweils um 19.00 Uhr) in der Aula ihres Gymnasiums vorführen.
„Der letzte Countdown“ ist eine Stückentwicklung der Theatergruppe Mittel- und Unterstufe des Max-Reger-Gymnasiums, die am Dienstag, den 16.06.2026 um 19.00 Uhr im Multifunktionsraum des Max-Reger-Gymnasiums aufgeführt wird. Die Leitung hat Simone Nimmerrichter. Vorlage ist Julia Gastels Theaterstück „36.000 Sekunden“, die die existentielle Frage in den Raum stellt: Was würdest du tun, wenn in wenigen Tagen das Ende der Welt bevorstünde?
Mit Friedrich Dürrenmatts „Der Besuch der alten Dame“ kommt am Donnerstag, den 18.06. 2026, 19.00 Uhr, im Gerhardinger-Saal der Dr.-Johanna-Decker-Schule ein Klassiker auf die Bühne. Florian Hackl und seine Darsteller*innen gehen anhand dieser klassischen Theaterliteratur in moderner Fassung den hochaktuellen Fragen um Gerechtigkeit und Verantwortung nach.
Am Mittwoch, den 24. Juni 2026 um 19.00 Uhr erwartet das Publikum mit „Anouk und ihre Reise ans Meer“ ein Kindermusical von Uwe Heynitz. Die Musicalklasse unter der Leitung von Gudrun Bücherl, Matthias Dietz, Tobias Kober, Simone Nimmerrichter, Thomas Prechtl und Regina Schmidt setzt sich mit der Figur des mutigen Mädchens Anouk und den Plänen einer digitaler Weltmachtphantasien auseinander und zeigt auf, welch krassen Erfahrungen Anouk ausgesetzt ist.
Das berühmte Stück „Die Welle“ nach Morton Rhue hat sich die Theatergruppe „Spotlights“ der 8. und 9. Jahrgangsstufe unter der Leitung von Elke Leibig vorgenommen. Am Mittwoch, den 01.07.2026 und Donnerstag, den 02.07.2026 nehmen sie ihr Publikum jeweils um 19.00 Uhr in der Aula des Gregor-Mendel-Gymnasiums mit und stellen die hochbrisante Frage: „Wenn die Mehrzahl der Deutschen keine Nazis waren, warum hat dann keiner versucht den Holocaust zu verhindern?“
Eine Stückadaption „Der Frühling von morgen“ nach Stephan Hehl macht auf die Theatertruppe „Die wilden 13“ gespannt, die am Dienstag, den 7. Juli 2026 und Mittwoch, den 08. Juli 2026 jeweils um 19.00 Uhr spielt. Spielort ist die Aula des Gregor-Mendel-Gymnasiums. Elena Schlecker hat eine unterhaltsame Satire zur Lage der Nation, Konsum, grenzenloses Wachstum und gnadenlose Exzentrik betreffend, mit den Schülern der Mittelstufe erarbeitet. Die Hoffnung, so auch in dieser Satire, stirbt zuletzt.
Das Kindermusical „Passwort: Zeitmaschine“ nach Gerhard A. Meyer wird von der Musicalklasse der 5. Jahrgangsstufe des Max-Reger-Gymnasiums am Mittwoch, den 08. Juli 2026 und Donnerstag, den 09. Juli 2026 jeweils um 19.00 Uhr im Multifunktionsraum des Max-Reger-Gymnasium die Bühne bespielt. Gudrun Bücherl, Matthias Dietz, Tobias Kober, Nina Kohl, Thomas Prechtl, Michaela Treese sind das Team, das mit den Schülern die Konflikte um Prüfungsstress, Mobbing, Klimawandel und einer Zeitmaschine szenisch-musikalisch umgesetzt hat.
Die Luitpold-Mittelschule präsentiert am Dienstag, den 14. Juli 2026 um 19.00 Uhr mit ihrer Theater-AG im Medienraum das Stück „Ein überaus hervorragender Schulkrimi“: In einem normalen Schulalltag ereignet sich ein mysteriöser Vorfall, der den Einsatz von Detektiven und der Schulgemeinschaft erfordert- handelt es sich etwa um Entführung oder gar Mord? Ein Fall, der gelöst werden muss...
Abschluss der Schultheatertage 2026 ist die Produktion „Mission Bildung - It’s possible“ der Franz-Xaver-von-Schönwerth-Realschule am 28. Juli 2026 um 18.30 Uhr in der Aula. Unter der Leitung von Brigitte Bodensteiner und Thomas Spoerer stellt die Gruppe der 6. bis 10. Jahrgangsstufe einen spektakulären Abend voller Theater und Musik anlässlich 50 Jahre Schönwerth-Schule in Aussicht! Bildung ist möglich - Mission erfüllt!
Die Schultheatertage 2026 werden wie in den Vorjahren finanziell durch die Kunst- und Kulturförderung der Sparkasse Amberg-Sulzbach unterstützt. Besprechungen zu den Aufführungen sind auf der Internetseite der Schultheatertage www.hostasxeng.de zu lesen. Weitere Informationen finden Sie auch auf https://amberg.de/schultheatertage
