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Klimaschutzmanagement
Ab Januar 2020 ist es so weit: Das Förderprogramm „Fürs Amberger Klima“ kommt!

Egal, ob es das Lastenfahrrad, der Heizungspumpentausch, die Gebäudesanierung, die Verschrottung Ihres Diesels oder einfach die Anschaffung einer neuen Waschmaschine ist, ab Januar 2020 werden Klimaschutzmaßnahmen durch das Amberger Förderprogramm „Fürs Amberger Klima“ bezuschusst. Die Stadt Amberg belohnt dadurch die Bürgerinnen und Bürger, die ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten. Das Beste dabei ist, dass Maßnahmen gefördert werden, die sich jeder leisten kann. Denn jeder kann etwas zum Klimaschutz beitragen!

Somit können Sie ab 2020 in vier Schritten Ihr Klimaschutzprojekt fördern lassen:

  1. Förderantrag einreichen
  2. Vorbescheid abwarten
  3. Förderobjekt kaufen
  4. Endbescheid erhalten und Geld kassieren

Bitte entnehmen Sie der Förderrichtlinie „Fürs Amberger Klima“ die Förderbedingungen. Für Rückfragen steht Ihnen gerne die Klimaschutzmanagerin der Stadt Amberg zur Verfügung: Corinna Loewert, Corinna.Loewert(at)Amberg.de, 09621 102403.

Langjährige Temperaturdaten aus Amberg - ein Spiegelbild der Erderwärmung?

Für die Wetterstation Unterammersricht liegen seit 1879 Daten zu Lufttemperatur, Niederschlag und Luftdruck vor. Die gemessenen Daten zeigen, dass auch im Amberger Raum die Erderwärmung messbar angekommen ist.

Verlauf der durchschnittlichen Jahrestemperatur seit 1879

Die Jahresmittel des Tagesmaximums (rote Kurve), des Tagesminimums (blaue Kurve) und der Durchschnittstemperatur (gelbe Kurve) unterliegen im untenstehenden Diagramm jährlichen Temperaturschwankungen.

Die rote und die gelbe Kurve weisen dabei eine deutlich steigende Tendenz auf. Die Interpretation der blauen Kurve ist aufgrund der großen Datenlücken schwierig. Eine klare Tendenz gibt es für diese Kurve nicht.

Dieses Diagramm basiert auf den durchschnittlichen Jahreslufttemperaturen der Stationsmessungen auf 2m Höhe in Unterammersricht. Quelle: DWD Climate Data Center, https://cdc.dwd.de/portal/

Veränderung der Jahres- und Halbjahresmittel seit 1913

Das untenstehende Diagramm stellt die Veränderung der Temperaturen für das Winterhalbjahr (lila Kurve), das Sommerhalbjahr (grüne Kurve) und das Gesamtjahr (schwarze Kurve) im Vergleich zum Referenzzeitraum 1913 bis 1923 dar. Abweichungen nach oben weisen auf eine Erwärmung, Ausschläge nach unten auf eine Abkühlung im Vergleich zu den Mitteltemperaturen vor rund 100 Jahren hin.

In den letzten 100 Jahren nahmen die gemessenen Werte um durchschnittlich 2°C zu. Die Veränderung der Wintertemperaturen (Oktober bis März) fallen etwas geringer und die der Sommertemperaturen (April bis September) im Durchschnitt etwas höher aus.

Dieses Diagramm basiert auf den durchschnittlichen Lufttemperaturen der Stationsmessungen pro Monat auf 2m Höhe in Unterammersricht. Um die jährlichen Schwankungen der Jahresmitteltemperatur zu glätten, wurden alle Werte eines Monats (z. B. Januar) der vorhergehenden und darauffolgenden fünf Jahre zu einem Wert zusammengefasst. Quelle: DWD Climate Data Center, cdc.dwd.de/portal/

Radverkehrskonzept

2017 erstellte die Planungsgemeinschaft Verkehr Alrutz im Auftrag des Stadtplanungsamtes ein Radverkehrskonzept für die Stadt Amberg. Es besteht aus einem Schlussbericht, welcher den Stand der Radverkehrswege in Amberg sowie allgemeine Maßnahmen schildert. Der dazugehörige Anlagenband erläutert in zahlreichen Bildern die empfohlenen Maßnahmen.

Im Jahr 2018 schuf die Stadt zur Umsetzung des Konzepts eine neue Stelle im Stadtplanungsamt. Mit kleineren Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs wurde 2019 bereits begonnen. Welche Maßnahmen im Jahr 2020 für den Ausbau des Radverkehrs angedacht sind, werden Sie in Kürze auf dieser Seite erfahren.

Download:

Lohnt sich eine Solaranlage auf meinem Dach? Das Solarpotentialkataster gibt Antworten!

Pünktlich zum Auftakt der Klimaschutzwoche 2019 geht das Solarpotentialkataster online. Auf der interaktiven Online-Plattform können Amberger Bürgerinnen und Bürger ihre Hausdächer auf Solarenergie-Tauglichkeit testen. Somit kann eine erste Einschätzung von nutzbarer Sonnenenergie bequem auf dem heimischen Sofa gemacht werden.

Das Solarpotentialkataster ist nichts anderes als ein Luftbild, in dem die Hausdächer der Amberger Bürgerinnen und Bürger verschiedenfarbig dargestellt sind. Dadurch ist sofort sichtbar, welches Hausdach verschattet wird und auf welchem Dach es sich richtig lohnen kann Solarkollektoren- oder Photovoltaikanlagen zu installieren. Auf der interaktiven Website können Solar-Module per Mausklick auf dem eigenen Hausdach platziert, Kosten und Ersparnisse verglichen und die Rentabilität eines Energiespeichers geprüft werden. So ist sofort klar, ob und wann sich eine Solar-Anlage mit oder ohne Speicher abgezahlt hat. Das Tool soll dadurch die erste Hemmschwelle, nämlich der Gang zum Energieberater, nehmen und dadurch den Ausbau von Solarthermie und Photovoltaik fördern.

Integriertes Klimaschutzkonzept für die Stadt Amberg
Kontakt

Corinna Loewert
Referat für Recht, Umwelt und Personal
Stabsstelle Klimaschutzmanagerin

Herrnstraße 1 – 3, 3. Obergeschoss, 92224 Amberg

Telefon 09621 10-2403 | Fax 09621 37600-049
E-Mail: Corinna.Loewert@Amberg.de