Sein oberstes Ziel war es jederzeit, die Stadt Amberg als Einkaufs- wie als Kulturstandort zu stärken und regional weiter zu etablieren. Dafür initiierte, förderte und kreierte er im Lauf von über 40 Jahren zahlreiche erfolgreiche, teils auch über die Grenzen der Vilsstadt hinaus bekannt gewordene Aktionen und Veranstaltungen, die Amberg sowohl für die eigene Bevölkerung als auch für Besuchergruppen und Touristen noch attraktiver machten.
Dazu zählten beispielsweise Events wie „Der längste gestrickte Teppich der Welt“ oder die „24-Stunden-Strick-Aktion“, die beide die Kreativität und den Gemeinschaftssinn der Ambergerinnen und Amberger unter Beweis stellten.
Des Weiteren wurde 1986 der Amberger Weihnachtsmarkt unter Raabs Federführung ins Leben gerufen, der seitdem einen festen Platz im städtischen Veranstaltungskalender hat. Bis heute lockt er in der Vorweihnachtszeit tausende Besucherinnen und Besucher aus nah und fern zum Amberger Marktplatz.
Auch die Einführung der Amberg-Card, die den lokalen Handel in der Amberger Altstadt fördert, das Vilstheater, die Anbringung einer Skulptur des Künstlers Harald Bäumler an der A6 oder die Verkaufsoffenen Sonntage sind Höhepunkte in Raabs Ära.
2015 war Andreas Raab außerdem Hauptinitiator für die Anschaffung einer neuen und besonders stromsparenden LED-Weihnachtsbeleuchtung, die sich in den Wintermonaten bei Einheimischen wie Gästen weiterhin großer Beliebtheit erfreut.
Als Zeichen des Dankes für dessen langjähriges Engagement empfing Andreas Raab das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste im Ehrenamt aus den Händen von OB Michael Cerny im Rahmen einer glanzvollen Feierstunde im Kleinen Rathaussaal, der viele Familienmitglieder und Freunde ebenso wie Stadträtin Emilie Leithäuser zur Freude des Geehrten beiwohnten.
Nach der feierlichen Laudatio durch OB Michael Cerny erfolgte die zeremonielle Urkundenübergabe an Andreas Raab, ehe sich der Prämierte schließlich ins Gästebuch der Stadt Amberg eintrug.
(sh)
