Fällung von zwei Linden unumgänglich

Im Mai wurden eine Reihe von Bäumen einer intensiven Untersuchung unterzogen. Externe Sachverständige prüften die Standsicherheit der Bäume mithilfe von Messgeräten und Zugseilen. Dabei stellte die Gutachterfirma bei drei Bäumen dringenden Handlungsbedarf fest.

Bei einer Linde am Wingershofer Tor diagnostizierten die Experten eine erhöhte Kipp- und Bruchgefahr aufgrund von Stockfäule. Die Entfernung des Baumes wurde daher dringend empfohlen. Um die Stabilität des angrenzenden Baumes zu gewährleisten, der nach der Fällung der Linde einer erhöhten Windlast ausgesetzt sein wird, muss dieser eingekürzt werden.

Eine weitere Linde, die zum Naturdenkmal Lindenallee gehört, weist einen starken Schrägstand und einen fortgeschrittenen Befall mit Brandkrustenpilz auf. Auch hier ist eine Entfernung unumgänglich. Die Fachleute planen, einen Totholztorso zu hinterlassen, um den Artenschutz im Rahmen der Verkehrssicherung möglichst umfangreich zu erhalten.

Zudem muss eine stark schrägstehende Robinie im Stadtgraben um etwa drei Meter eingekürzt werden. Bis diese Maßnahme abgeschlossen ist, wird der Gefahrenbereich gesperrt. Der Weg zwischen dem Biotop bei der kleinen Vilsbrücke und der Fronfeste bleibt vollständig gesperrt. Eine Umleitung entlang des Allee Parkhotels und dem Haus des Wohnens wird ausgeschildert.

Eine Baumpflegefirma wird die notwendigen Arbeiten so schnell wie möglich durchführen. Die Fällung der beiden Linden soll noch in dieser Woche erfolgen.

(grt)