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Wie soll sich Amberg in den nächsten Jahren entwickeln? Wo liegen die größten Handlungsschwerpunkte?

Diese Fragen soll das integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) beantworten. Als Ergebnis zeigt ein Handlungsleitfaden Möglichkeiten zur Umsetzung der festgelegten Ziele.

In eine solch umfangreiche Planung werden neben Vertreter*innen der Politik und der Stadtverwaltung auch die Bürger*innen intensiv mit einbezogen.

Steuerkreis

So wird der Planungsprozess kontinuierlich von einem Steuerkreis begleitet, der Input zu wichtigen Fragestellungen gibt und die Grundlagen für politische Entscheidungen vorbereitet.

Mobile Stände

Aber nicht nur die Vertreter*innen des Steuerkreises engagieren sich im ISEK. Durch vielfältige Formen der Bürgerbeteiligung können die Meinungen und die Anregungen der Amberger*innen in die Planung mit einfließen. Eine erste Möglichkeit zum Gedankenaustausch bestand schon im April und Juni 2017 in Form der Mobilen Stände, mit denen das Planungsbüro DRAGOMIR STADTPLANUNG vor Ort war, um mit den Bürger*innen ins Gespräch zu kommen. Es bot sich die Möglichkeit, sich über den Planungsprozess zu informieren. Auf Postkarten konnten Ideen und Anregungen zur Entwicklung Ambergs aufgeschrieben und den Planern mitgegeben werden. Anhand eines großen Luftbilds wurden zusätzlich von den anwesenden Bürgern Stärken und Schwächen von Amberg mit grünen und roten Punkten verortet. Alle Nennungen wurden in einer umfangreichen Dokumentation zusammengefasst.

Beteiligung der Amberger Schulen

Ein weiterer Baustein war die Beteiligung der weiterführenden Amberger Schulen an zwei Planungsworkshops im November 2017. Ziel der Veranstaltungen war es, die Bedürfnisse der Jugendlichen an ihre Umgebung und ihre Stadt abzufragen und in die Planung zu integrieren. Darüber hinaus war es Ziel die Auseinandersetzung der Jugendlichen mit der eigenen Stadt zu fördern und ihr Bewusstsein für ihren Lebensraum zu stärken. Im Hauptteil der Veranstaltung sollten die Schüler*innen mehrere vorgegebene Orte in Amberg bearbeiten und ihre Gestaltungsideen für den jeweiligen Ort visualisieren. Bei der Umsetzung der Visualisierung waren der Phantasie keine Grenzen gesetzt: es durfte gebastelt, gemalt, gebaut und geknetet werden. Eine Zusammenfassung der erarbeiteten Kunstwerke finden Sie auf dieser Homepage.

Positionierungsworkshop

Von November 2017 bis Februar 2018 fanden/finden zudem Veranstaltungen zur Positionierung der Stadt Amberg statt. Die Positionierung bildet die übergreifende, identitätsorientierte Überschrift, eine Art Dach, für das Entwicklungskonzept. Im Zuge der drei Workshops werden die Fragen nach der Identität Ambergs geschärft herausgearbeitet. Daraus kann abgeleitet werden, welches Bild bzw. Image Amberg nach außen vertreten soll und welche Rahmenbedingungen dafür geschaffen werden müssen – z.B. hinsichtlich des Stadtmarketings, der Schaffung von Wohnraum und für eine optimale Arbeitsplatzentwicklung.

Wichtig ist herauszuarbeiten, in welchen besonderen Merkmalen sich Amberg von anderen Gemeinden und Städten in der weiteren Umgebung unterscheidet.

Die Positionierung bildet die Grundlage, konkrete räumliche und soziale Ziele zu erarbeiten. Erste Ideen dazu werden in der nächsten Steuerkreissitzung vorgestellt und mit den Teilnehmern diskutiert.

Ihr Kontakt zum Projekt "ISEK Amberg"

Bei Rückfragen, Anregungen und Ideen können Sie sich direkt an das Büro Dragomir Stadtplanung unter der E-Mail ISEKamberg(at)dragomir.de wenden.

Wenn Sie zukünftig über weitere Bürgerbeteiligungen informiert werden wollen, dann können Sie Ihre E-Mail-Adresse ebenfalls an das Büro Dragomir Stadtplanung unter der E-Mail ISEKamberg(at)dragomir.de melden. Sie werden dann in einen Newsletter aufgenommen.

Termine für die Bürgerbeteiligung
  • Mobile Stände am 22. April und 18. Juni 2017
  • Wirtshausgespräche in 2 Ortsteilen: Sommer 2018
  • Beteiligung der Schule(n): Herbst 2017
  • Planungswerkstatt: Sommer 2018
  • Informationsveranstaltung mit Ausstellung: Winter 2018
Häufige Fragen zum ISEK
Was ist ein Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) ?

In einem ISEK werden durch Analyse der Ist-Situation und Ermittlung der sich hieraus ergebenden Handlungsbedarfe die Ziele und darauf aufbauend ein Konzept für die zukünf­tige Entwicklung der Stadt erarbeitet. Hierbei gilt es im ISEK alle für die zukünftige Entwicklung relevaten Fachbereiche – in diesem Fall Stadtplanung, Landschaftsplanung, Verkehrs­planung, Einzelhandel und Gewerbe - zusammen zu führen und ein gesamtheitliches Konzept zu entwicklen. Darauf aufbauende detaillierte Maßnahmen dienen als Leitfaden für die zukünftige Entwicklung Ambergs.

Wie können sich die Bürgerinnen und Bürger einbringen?

In unterschiedlichen Beteiligungsveranstaltungen sind insbesondere Sie gefragt! Wir wünschen uns für den Planungsprozess eine rege Beteiligung der Bürgerin­nen und Bürger. Der mobile Stand ist die erste Veran­staltung in der Sie sich über das ISEK informieren und Ihre Ideen in den Planungsprozess einbringen können. Es werden noch eine Reihe weiterer Veranstaltungen stattfinden.

Falls Sie über weitere Veranstaltungen per Mail infor­miert werden möchten oder Fragen und Anregungen zum ISEK haben, können Sie sich gerne direkt an das Planungsteam wenden: ISEKAmberg(at)dragomir.de

Wie wird der Planungsprozess gesteuert?

Das ISEK wird in regelmäßigen Sitzun­gen von einem Steuerkreis begleitet. Der Steuerkreis setzt sich aus Vertre­tern des Stadtrats sowie verschiede­nen lokalen Akteuren, Verbänden und Organisationen zusammen. Mit dem Steuerkreis werden die einzelnen Planungsschritte abgestimmt und die Grundlagen für die Entscheidungen des Stadtrats vorbereitet. Ziel ist es, durch den Steuerkreis ein breites Spek­trum der verschiedensten Interessen frühzeitig in den Prozess einzubinden.

Warum ein ISEK?

Die Stadt Amberg steht vor aktuellen Herausforderung u.a. hinsichtlich der weiteren Siedlungsentwicklung bzw. einer Nachverdichtung und Aktivie­rung von Brachflächen sowie der Verkehrsabwicklung und der Stär­kung der Innenstadt zu Gunsten ei­nes qualitativ, hochwertigen Lebens-und Arbeitsstandorts. Zentrale Frage wird hierbei auch sein, wie Amberg von seiner Bevölkerung und von Au­ßensehenden wahrgenommen wird und wie dieses Bild verbessert wer­den kann. Da hierbei viele Bausteine ineinander greifen müssen, möchte die Stadt diese wichtigen Entschei­dungen fundiert vorbereiten.

Was ist der zeitliche Horizont des ISEKS?

Die meisten Maßnahmen sollen möglichst über die nächs­ten 15 bis 20 Jahre umgesetzt werden. Die Umsetzung der ersten kleineren Projekte kann voraussichtlich 2018 begon­nen werden.

Wer finanziert das Alles?

Gefördert wird das ISEK und die spätere Umsetzung wesentlicher Maßnahmen durch die Städtebauförderung über die Regierung der Oberpfalz. Etwa 40% der förderfähigen Kosten sind von der Stadt Amberg selbst zu tragen, ca. 60% wer­den über die Städtebauförderung abge­deckt.