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Wie kann die zukünftige Entwicklung der Stadt Amberg aussehen und was gilt es dabei besonders zu beachten? Zur Beantwortung dieser Fragen und der dafür notwendigen Weichenstellung hat der Stadtrat der Stadt Amberg die Erarbeitung eines sogenannten integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) beschlossen. Der Auftrag wurde an das Büro Dragomir Stadtplanung GmbH gemeinsam mit dem Institut für Stadt- und Regionalmanagement (ISR) und dem Büro Transver aus München vergeben, die eine integrierte Arbeitsweise garantieren.

Im Rahmen des Projekts werden die Fachbereiche Stadt- und Landschaftsplanung sowie Wirtschaftsgeographie und Verkehrsplanung ausgearbeitet, so dass eine ganzheitliche Betrachtung aller relevanten Themen gewährleistet ist. Die Erarbeitung des Entwicklungskonzepts wird durch die Regierung der Oberpfalz aus Mitteln des Bayerischen Städtebauförderungsprogramms unterstützt.

Ziel der Planung ist es, ein konsensfähiges Konzept zu entwickeln und einen Handlungsleitfaden für die zukünftige Entwicklung der Stadt Amberg auszuarbeiten. Dabei gilt es, die Sicherung der Lebensqualität mit einer verträglichen Siedlungsentwicklung unter Berücksichtigung des Orts- und Landschaftsbildes konzeptionell zusammenzuführen. Diese wichtige Aufgabe möchte die Stadt Amberg gemeinsam mit ihren Bürgerinnen und Bürgern bewältigen.

Im Laufe des Planungsprozesses wird es häufiger die Gelegenheit geben, sich in verschiedenen Veranstaltungen zu beteiligen. Die betreffenden Termine werden jeweils rechtzeitig in den Medien und auf der Homepage der Stadt Amberg sowie auf der Facebook-Seite und der Homepage von Dragomir Stadtplanung bekanntgegeben.

Neben der Öffentlichkeitsbeteiligung wird das Entwicklungskonzept von einem Steuerkreis in regelmäßigen Sitzungen begleitet. Der Kreis setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern des Stadtrats sowie verschiedener lokaler Verbände und Organisationen zusammen. 

Ihr Kontakt zum Projekt "ISEK Amberg"

Bei Rückfragen, Anregungen und Ideen können Sie sich direkt an das Büro Dragomir Stadtplanung unter der E-Mail ISEKamberg(at)dragomir.de wenden.

Wenn Sie zukünftig über weitere Bürgerbeteiligungen informiert werden wollen, dann können Sie Ihre E-Mail-Adresse ebenfalls an das Büro Dragomir Stadtplanung unter der E-Mail ISEKamberg(at)dragomir.de melden. Sie werden dann in einen Newsletter aufgenommen.

Termine für die Bürgerbeteiligung
  • Mobile Stände am 22. April und 18. Juni 2017
  • Wirtshausgespräche in 2 Ortsteilen: Herbst 2017
  • Beteiligung der Schule(n): Herbst 2017
  • Stadtspaziergänge: Frühjahr 2018
  • Planungswerkstatt: Sommer 2018
  • Informationsveranstaltung mit Ausstellung: Winter 2018
Häufige Fragen zum ISEK
Was ist ein Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) ?

In einem ISEK werden durch Analyse der Ist-Situation und Ermittlung der sich hieraus ergebenden Handlungsbedarfe die Ziele und darauf aufbauend ein Konzept für die zukünf­tige Entwicklung der Stadt erarbeitet. Hierbei gilt es im ISEK alle für die zukünftige Entwicklung relevaten Fachbereiche – in diesem Fall Stadtplanung, Landschaftsplanung, Verkehrs­planung, Einzelhandel und Gewerbe - zusammen zu führen und ein gesamtheitliches Konzept zu entwicklen. Darauf aufbauende detaillierte Maßnahmen dienen als Leitfaden für die zukünftige Entwicklung Ambergs.

Wie können sich die Bürgerinnen und Bürger einbringen?

In unterschiedlichen Beteiligungsveranstaltungen sind insbesondere Sie gefragt! Wir wünschen uns für den Planungsprozess eine rege Beteiligung der Bürgerin­nen und Bürger. Der mobile Stand ist die erste Veran­staltung in der Sie sich über das ISEK informieren und Ihre Ideen in den Planungsprozess einbringen können. Es werden noch eine Reihe weiterer Veranstaltungen stattfinden.

Falls Sie über weitere Veranstaltungen per Mail infor­miert werden möchten oder Fragen und Anregungen zum ISEK haben, können Sie sich gerne direkt an das Planungsteam wenden: ISEKAmberg(at)dragomir.de

Wie wird der Planungsprozess gesteuert?

Das ISEK wird in regelmäßigen Sitzun­gen von einem Steuerkreis begleitet. Der Steuerkreis setzt sich aus Vertre­tern des Stadtrats sowie verschiede­nen lokalen Akteuren, Verbänden und Organisationen zusammen. Mit dem Steuerkreis werden die einzelnen Planungsschritte abgestimmt und die Grundlagen für die Entscheidungen des Stadtrats vorbereitet. Ziel ist es, durch den Steuerkreis ein breites Spek­trum der verschiedensten Interessen frühzeitig in den Prozess einzubinden.

Warum ein ISEK?

Die Stadt Amberg steht vor aktuellen Herausforderung u.a. hinsichtlich der weiteren Siedlungsentwicklung bzw. einer Nachverdichtung und Aktivie­rung von Brachflächen sowie der Verkehrsabwicklung und der Stär­kung der Innenstadt zu Gunsten ei­nes qualitativ, hochwertigen Lebens-und Arbeitsstandorts. Zentrale Frage wird hierbei auch sein, wie Amberg von seiner Bevölkerung und von Au­ßensehenden wahrgenommen wird und wie dieses Bild verbessert wer­den kann. Da hierbei viele Bausteine ineinander greifen müssen, möchte die Stadt diese wichtigen Entschei­dungen fundiert vorbereiten.

Was ist der zeitliche Horizont des ISEKS?

Die meisten Maßnahmen sollen möglichst über die nächs­ten 15 bis 20 Jahre umgesetzt werden. Die Umsetzung der ersten kleineren Projekte kann voraussichtlich 2018 begon­nen werden.

Wer finanziert das Alles?

Gefördert wird das ISEK und die spätere Umsetzung wesentlicher Maßnahmen durch die Städtebauförderung über die Regierung der Oberpfalz. Etwa 40% der förderfähigen Kosten sind von der Stadt Amberg selbst zu tragen, ca. 60% wer­den über die Städtebauförderung abge­deckt.