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Sanierung der Innenbeleuchtung der Stadtbibliothek

Laufzeit: 01.10.2014 bis 30.09.2015

Beteiligte Partner:

  • Bauherr: Stadt Amberg
  • Elektroplanung: Eisenreich, Pirkl und Weigl Planungsgesellschaft mbH, Malteserplatz 20, 92224 Amberg
  • Elektroinstallationsfirma: Elektro Holler GmbH & Co. KG, Friedrich-Ebert-Str. 39, 92637 Weiden

Förderkennzeichen: 03KS7997

Ziel: Reduzierung der CO2-Emissionen

Inhalt des Vorhabens: Ausbau alter Leuchten und Einbau hocheffizienter LED-Beleuchtung mit Steuer- und Regelungstechnik

 
Link zum Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit  

Link zum Projektträger Jülich  

 
Gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages

Damit den Besucherinnen und Besuchern in der Stadtbibliothek Amberg nicht nur beim Lesen „ein Licht aufgeht“, wird die bisherige Beleuchtung der Einrichtung demnächst durch Lampen in moderner LED-Technik ersetzt. „Im Rahmen der geplanten Modernisierung wird die Beleuchtung vollständig auf Leuchtdioden umgerüstet“, informiert Oberbürgermeister Michael Cerny.

Zu dieser Investition mit einer Gesamtsumme in Höhe von rund 75.600 Euro leiste auch das Bundesumweltministerium einen beträchtlichen Beitrag. „Für die Maßnahme erhalten wir einen Zuschuss in Höhe von rund 30.200 Euro“, so der Amberger Oberbürgermeister, der den Förderbescheid seit wenigen Tagen in Händen hält.

Die technische Umrüstung sei vor allem deshalb von großer Bedeutung, weil die Stadtbibliothek wegen der erheblichen Gebäudetiefe während ihrer Öffnungszeiten ständig Kunstlicht benötigt, berichtet Stephan Hofmann vom städtischen Baureferat. Die durchschnittliche Energieeinsparung aufgrund der Umrüstung liege bei 69 Prozent.

„Durch diese Maßnahme lassen sich jedes Jahr etwa 41.300 Kilowattstunden an Strom einsparen“, hat Hofmann m Rahmen seiner Voruntersuchungen errechnet. Die Stromkosten könnten auf diese Weise um rund 10.000 Euro gesenkt werden. Hinzu komme, dass sich über die gesamte Lebensdauer der Leuchten rund 487 Tonnen CO2 einsparen ließen.

Daneben seien auch für ein ähnliches Projekt, den Austausch der Rettungswegleuchten im Stadtmuseum, Fördergelder bewilligt worden. Der Zuschuss beträgt in diesem Fall rund 5.000 Euro bei Gesamtkosten in Höhe von etwa 12.600 Euro. Mit dieser Maßnahme sei sogar eine Energiereduzierung um rund 87 Prozent verbunden.

Die jährliche Stromeinsparung beläuft sich im Museum auf etwa 3.800 Kilowattstunden und damit auf etwa 1.000 Euro. Der CO2-Ausstoß kann hier im Laufe der Jahre um rund 44 Tonnen reduziert werden. „Damit leistet die Stadt Amberg einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz und übernimmt Vorbildfunktion für andere“, freut sich OB Michael Cerny.