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Neuer Kommandeur macht OB Cerny seine Aufwartung – Oberstleutnant Sebastian Erbe stellte sich als Nachfolger von Alexander Kolb vor – Kommandowechsel am 2. April

1. April 2019

Amberg. Beim Logistikbataillon 472, untergebracht in der Bundeswehrkaserne Gärmersdorf/Kümmersbruck, steht ein turnusgemäßer Wechsel an. Der bisherige Kommandeur Oberstleutnant Alexander Kolb geht nach Erfurt, seine Nachfolge übernimmt der 41-jährige Oberstleutnant Sebastian Erbe, der von Erfurt an die Vils kommt. Erbe kennt den Standort bereits, nachdem er Ende der 1990er Jahre bereits im Verlauf seiner Ausbildung in Gärmersdorf stationiert war.

Der neue Kommandeur berichtete dies im Rahmen seines Antrittsbesuchs bei Oberbürgermeister Michael Cerny, den er im Vorfeld des Kommandowechsels am 2. April absolvierte. In Begleitung seines Vorgängers Alexander Kolb stellte er sich im Rathaus vor und gab seiner Freude darüber Ausdruck, von nun an eine mehr als 800 Mann starke Truppe führen, vor allem aber auch in der schönen Stadt Amberg leben zu dürfen. Hier hat der frischgebackene Familienvater, der erst kurz zuvor Nachwuchs bekommen hatte, bereits eine Unterkunft für sich und seine Familie gefunden.

Selbstverständlich ist es für den neuen Kommandeur, die Traditionen der Bundeswehr in Amberg aufrecht zu erhalten und im Sinne der Begründer weiterzuführen. Als erstes nannte er dabei die Soldatenwallfahrt auf den Mariahilfberg, eine der größten ihrer Art in Deutschland überhaupt, die auch weiterhin jedes Jahr stattfinden soll. Auch für die Feierlichkeiten anlässlich des Volkstrauertages und die Kriegsgräbersammlung signalisierte Sebastian Erbe seine Unterstützung.

Alexander Kolb, der sich bei dieser Gelegenheit bei Oberbürgermeister Michael Cerny verabschiedete, machte deutlich, wie sehr er sich in Amberg und der Region wohlgefühlt hat. Dabei bezeichnete er seine Zeit hier als „Highlight meiner bisherigen Laufbahn“ und stellte die Einbindung in die Gesellschaft und den Rückhalt in der Bevölkerung als „einzigartig“ dar. Umso trauriger war er, den Standort nun zu verlassen, wenngleich in seiner künftigen Position neue Herausforderungen auf ihn warten.

(su)