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Jede Menge Theater bei den Amberger Schultheatertagen – Auftaktveranstaltung mit Spielszenen der Ensembles am 22. Februar – Programm läuft bis 4. Juli

7. Februar 2019

Amberg. „Der Künstler kann nur arbeiten; Beifall lässt sich, wie Gegenliebe, wünschen, nicht erzwingen.“ Was die Amberger Schultheatertage betrifft, hätte sich Johann Wolfgang von Goethe in dieser Hinsicht keine Sorgen zu machen brauchen. Denn bei dieser Veranstaltungsreihe, an der sich auch in diesem Jahr wieder viele der Amberger Schulensembles beteiligen, werden die Akteure Jahr für Jahr mit großem Beifall bedacht.

Kein Wunder, denn die Amberger Schultheatertage, die 2019 bereits zum 27. Mal stattfinden, bestechen jedes Jahr aufs Neue mit einem spannungsreichen Programm und jungen Schauspieltalenten, die mit großer Leidenschaft und mitreißender Theaterbegeisterung auf sich aufmerksam machen. Elf Theatergruppen von insgesamt fünf verschiedenen Schulen beteiligen sich in diesem Jahr an diesem Theatermarathon, der nach dem Start Ende Januar bis in den Sommer hinein andauern wird.

Wie die zahlreich vertretenen Schulspielleiter, Oberbürgermeister Michael Cerny, Kulturreferent Wolfgang Dersch und Kulturamtsleiter Reiner Volkert für die Stadt Amberg sowie Kathrin Schmidt im Namen des Sponsors Sparkasse Amberg-Sulzbach erläuterten, wird es auch in diesem Jahr wieder eine Auftaktveranstaltung geben, die allen beteiligten Ensembles die Gelegenheit bietet, sich und ihre Produktion anhand kurzer Szenenausschnitte vorzustellen und auf diese Weise auf das neugierig zu machen, was die Zuschauerinnen und Zuschauer so alles erwartet.

Unter dem Motto „Das Theater bildet mehr als ein dickes Buch“ nach einem Ausspruch Voltaires laden sie gemeinsam am Freitag, 22. Februar, um 19.30 Uhr in das Theater ein, um einen verheißungsvollen Blick auf die diesjährigen Veranstaltungsabende zu gewähren. Wer an dieser Gesamtschau teilnehmen möchte, hat bei freiem Eintritt Gelegenheit dazu. Platzkarten sind ab Montag, 11. Februar, in der Tourist-Information am Hallplatz erhältlich.

Los ging es aber bereits vom 30. Januar bis zum 1. Februar mit der Oberstufen-Theatergruppe des Gregor-Mendel-Gymnasiums und einer Eigenproduktion unter dem Titel „19-20“. Zu „Andorra“, einem Schauspiel in zwölf Bildern nach Max Frisch lädt die Theatergruppe der Mittel- und Oberstufe des Max-Reger-Gymnasiums unter der Leitung von Nina Kohl am Donnerstag, 21. März, um 19.30 Uhr in das Jugendzentrum Klärwerk ein.

Den Titel „Das Haus der Treppen“ und damit ein Theaterstück frei nach William Sleator bringt die Mittel- und Oberstufentheatergruppe des Erasmus-Gymnasiums dann am Dienstag, 2. April, auf die Bühne. Die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler, die das Stück unter der Leitung von Elisa Romfeld erarbeitet haben, gastieren an diesem Abend ab 19 Uhr in der Schulaula.

Das bekannte Theaterstück von Eric-Emmanuel Schmitt „Oskar und die Dame in Rosa“ steht am Donnerstag, 11. April, um 19.30 Uhr auf dem Veranstaltungsplan. Dazu lädt die Theatergruppe der 7. bis 12. Jahrgangsstufe der Dr.-Johanna-Decker-Schulen in den Gerhardinger-Saal der Bildungseinrichtung ein. Die szenische Umsetzung des Romans wurde nicht nur mit Spielleiter Peter Ringeisen, sondern darüber hinaus auch in Zusammenarbeit mit dem polnischen Regisseur Grzegorz Szlanga vorbereitet und inszeniert.

Am selben Abend ebenfalls um 19.30 Uhr meldet sich außerdem die Unterstufen-Theatergruppe des Erasmus-Gymnasiums unter der Leitung von Sandra Häusler und Susanna Rosemann zu Wort. Sie bringt unter der Überschrift „Kaisers und die Kleider“ ein altes Märchen von Hans-Christian Andersen in einer neuen Interpretation auf die Bühne der EG-Aula.

„Wahrheit oder Pflicht“ lautet der Titel einer Eigenproduktion, mit der sich die Theatergruppe „Obstsalat“ und damit eine Reihe ehemaliger GMG-Theaterschüler unter der Leitung von Claudia Ried an den diesjährigen Schultheatertagen beteiligt. Ihr Auftritt geht am Samstag, 11. Mai, ab 19.30 Uhr im Club La Vida über die Bühne.

„Pitypoints“ und damit eine neue Reality-Show führt die Theatergruppe der Mittelstufe „Die Oscars“ am Dienstag und Mittwoch, 4. und 5. Juni, in der Mensa des Gregor-Mendel-Gymnasiums ein und auf. Erarbeitet und einstudiert wurde diese Eigenproduktion der GMG-Schülerinnen und -Schüler ebenfalls unter der Spielgruppenleitung von Claudia Ried.

Am Donnerstag, 6. Juni, um 19.30 Uhr heißt es in der Aula der Franz-Xaver-von-Schönwerth-Realschule „Das Glück ist barfuß“. Grundlage dieser Eigenproduktion, für die die Theatergruppe der 6. bis 10. Jahrgangsstufe unter der Leitung von Brigitte Bodensteiner verantwortlich zeichnet, ist das Märchen „Das Hemd der Zufriedenheit“ beziehungsweise „des Glücklichen“ in der Bearbeitung von James Krüss.

Am Donnerstag, 27. Juni, um 19 Uhr stellen die Mitglieder der Unterstufen-Theatergruppe des Gregor-Mendel-Gymnasiums unter der Leitung von Christine Kleinert in der GMG-Mensa ihre kriminalistischen Fähigkeiten unter Beweis. „Ein Mörder steht im Walde“ lautet der Titel ihres Stücks aus der Feder von Christine Steinwasser.

Jean-Baptiste Molières „Der Menschenfeind“ und damit ein Sujet, das bereits 350 Jahre alt, aber bis zum heutigen Tag aktuell geblieben ist, wird die Theatergruppe der 7. bis 12. Jahrgangsstufe der Dr.-Johanna-Decker-Schulen am Mittwoch, 3. Juli, im Gerhardinger-Saal auf die Bühne bringen. Das ebenfalls unter der Leitung von Peter Ringeisen einstudierte Stück beginnt um 19.30 Uhr.

Den Schlusspunkt unter die diesjährigen Schultheatertage wird die Unterstufen-Theatergruppe des Max-Reger-Gymnasiums unter der Leitung von Gabi Biehler setzen. Ihr Stück, „Die Kusskrise … oder: Ritter, Räuber und Randale“, stammt aus der Feder von Hans-Peter Tiemann, und lädt am Donnerstag, 4. Juli, um 19.30 Uhr zum Kommen und Zuschauen ein.

Die Koordination der Schultheatertage hat in diesem Jahr erstmals Theaterberaterin Barbara Hauck von Kulturamt der Stadt Amberg übernommen. Die Veranstaltungsreihe wird auch 2019 von der Kunst- und Kulturförderung der Sparkasse Amberg-Sulzbach unterstützt. Die Rezensionen der einzelnen Aufführungen werden erneut auf der Seite www.hostasxeng.de nachzulesen sein. Im dortigen Archiv sind die Besprechungen seit dem Schuljahr 2001/2002 eingestellt.

(su)