amberg.de
     LEBEN IN AMBERG
     TOURISMUS
     KULTUR
     RATHAUS
     WIRTSCHAFT
amberg.de

SUCHE

KONTAKT

LINKS
Tipps zum Umgang mit der Biotonne in der kalten Jahreszeit – Wie man bei frostigen Temperaturen das Festfrieren des Biomülls verhindern kann

23. Januar 2019

Amberg. Jetzt, in den Wintermonaten, kann es an frostigen Tagen hin und wieder zu Schwierigkeiten bei der Leerung der Biotonnen kommen. Temperaturen unter null Grad lassen die feuchten, organischen Abfälle in den Tonnen festfrieren, besonders wenn diese über Nacht draußen stehen. Bei der Abholung ist es dann möglich, dass die Biotonne nur teilweise oder gar nicht entleert werden kann.

Um diesem Problem entgegenzuwirken, können jedoch Vorkehrungen getroffen werden. So sollte der Boden mit zerknülltem Zeitungspapier – nicht aber mit Magazinen oder hochglanzbeschichteten Zeitungsbeilagen – großzügig ausgelegt werden, bevor man Bioabfälle in die Tonne gibt. Als unterste Schicht eignen sich auch Pappkartonschnitzel, Sägespäne oder Nadelbaumzweige. Auch die Reste des Christbaums können darum bestens verwendet werden.

Das wichtigste Mittel gegen das Einfrieren ist es, die Küchenabfälle gut abtropfen zu lassen und anschließend in Papiertüten, Zeitungspapier oder Küchenkrepp einzuwickeln. Gerade in der Winterzeit kann man durchaus sehr großzügig damit umgehen. Zudem sollte die Biotonne nach Möglichkeit an einem frostsicheren Platz wie etwa in der Garage oder an einer geschützteren Hauswand deponiert und erst am Morgen des Abfuhrtages bis spätestens 6 Uhr bereitgestellt werden.

Sollte die Biotonne trotz alledem eingefroren sein, kann man mit einem geeigneten Werkzeug – beispielsweise einem Besenstiel, einer Eisenstange oder einem Spaten – versuchen, das festgefrorene Material von der Tonnenwand zu lösen. Dabei ist allerdings Vorsicht geboten, damit die Tonnenwand nicht kaputtgeht. Wenn das alles nichts hilft und es das Abfuhrunternehmen nicht schafft, die Tonne zu leeren, muss Plan B helfen.

Nachdem das Problem meist großflächig auftritt und das Entsorgungsunternehmen die Biotonnen nicht mehrmals anfahren und wiederholte Leerungsversuche starten kann, dürfen Betroffen bei der darauffolgenden Abfuhr den Biomüll, den sie nicht mehr in der Tonne unterbringen, daneben abstellen. Die Bioabfälle sollten dazu in einem festen Karton gelagert werden, bei dem der Boden nicht durchweichen kann. „Plastiktüten können nicht kompostiert werden und dürfen deswegen nicht in die Biotonne“, so der Hinweis der städtischen Abfallberatung.

(su)