amberg.de
     LEBEN IN AMBERG
     TOURISMUS
     KULTUR
     RATHAUS
     WIRTSCHAFT
amberg.de

SUCHE

KONTAKT

LINKS
„Die Liebe zum Beruf blieb immer gleich“ – Wandel von der Landschule bis zum Schulverbund - Lehrkräfte aus den Amberger Schulen geehrt und verabschiedet

19. Dezember 2018

Amberg. Die Instrumentalgruppe der Grund- und Mittelschule Ammersricht unter der Leitung von Brigitta Sonntag stimmte mit Weihnachtsliedern auf die alljährliche „Stunde der Begegnung“ des staatlichen Schulamtes Amberg-Sulzbach in der Archivstube des Amberger Rathauses ein. Schulamtsdirektorin Beatrix Hilburger mit den Schulräten Stephan Tischer und Gerald Haas, Personalratsvorsitzender Heinz Kotzbauer und Bürgermeister Martin J. Preuß blickten in diesem würdigen Rahmen zurück, sagten Dank und sprachen Glückwünsche an Lehrkräften aus den Amberger Schulen aus.

In den Ruhestand verabschieden sich Anneliese Fleischmann, Christa Heindl, Marianne Radde-Kneißl, Manfred Reindl (alle Max-Josef-Grundschule) und Waltraud Gnahn (Luitpold-Mittelschule). Das 40-jährige Dienstjubiläum können Margaretha Brunk-Jedich, Steffi Dehnert, Raphaela Schnabel (alle Dreifaltigkeits-Mittelschule) und Gabriele Schrödl (Dreifaltigkeits-Grundschule) feiern. Auf ein Vierteljahrhundert im Schuldienst blicken Bettina Nuss (Grundschule Ammersricht) und Andrea Schübel (Dreifaltigkeits-Mittelschule) zurück.

„Sie haben die Entwicklungen von der Landschule bis zum Schulverbund stets loyal und engagiert mitgetragen“, dankte Schulamtsdirektorin Beatrix Hilburger. Es werde weiterhin Herausforderungen geben. Diesen Wandel könne nur bewältigen werden, wenn die Lehrkräfte bereit seien, dazuzulernen. Doch trotz aller Bildungstrategien, komme es immer auf die Lehrerin und den Lehrer an. Das betonte Bürgermeister Martin J. Preuß ebenfalls in seinem Grußwort: „Trotz aller Digitalisierung, muss der Mensch immer im Mittelpunkt stehen“.

Der frisch pensionierte Schulleiter Manfred Reindl blickte als Zeitzeuge zurück und erzählte Anekdoten aus seinen vier Jahrzehnten im Schuldienst. Den Bogen von der Vergangenheit mit gut gehüteten Matrizen und Schulfrei bei Feuerwehrfesten vor 40 Jahren über die Einführung eines Arbeitskontos und der 42-Stunden-Woche für einem Vierteljahrhundert bis hin zu den heutigen extremen Ansprüchen spannte Personalratsvorsitzender Heinz Kotzbauer. „Dennoch blieb eines immer gleich: die Liebe zum Beruf“.

(grt)