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Tipps und Hinweise für den Umgang mit traumatisierten Geflüchteten – Diese Hilfestellung bekamen haupt- und ehrenamtliche Migrationshelfer im ACC – Rund 40 Besucher

28. November 2018

Amberg. „Begleitung von traumatisierten Geflüchteten“ – unter diesem Titel waren in der vergangenen Woche interessierte Haupt- und Ehrenamtliche aus dem Bereich der Migration und Integration eingeladen, sich Tipps und Hinweise für ihre tägliche Arbeit geben zu lassen. Die Veranstaltung war vom Arbeitskreis Gesundheit des Bündnisses für Migration und Integration initiiert worden, die städtische Bildungskoordinatorin Christina Gerl hatte sie gemeinsam mit Elizaveta Smyslova von der Freiwilligenagentur und Christine Hecht von der Gesundheitsregion Plus organisiert.

Rund 40 Personen nahmen an der Fortbildung teil, darunter Vertreter der Polizei und des Jobcenters, Asylberater und Hebammen. Als Referentin der Nachmittagsveranstaltung stand ihnen die Psychologin und Traumatherapeutin Dorothea Rau-Lembke Rede und Antwort. Sie führte kurz in das Thema Psychotraumatologie ein und setzte sich anschließend mit verschiedenen Fragen auseinander: Was man unter einem Trauma versteht, welches die Symptome und Folgen sein können und welche Möglichkeiten zur Stabilisierung genutzt werden können. Mit zahlreichen Beispielen aus ihrer Praxis veranschaulichte sie dabei das Themenfeld.

Die Leiterin des sozialpsychiatrischen Zentrums in Amberg Heidi Himmelhuber ergänzte diese Ausführungen, indem sie auf die Angebote ihrer Einrichtung aufmerksam machte, an die sich Berater und Begleiter von traumatisierten Geflüchteten bei Bedarf wenden können. Eine konkrete Übung, bei der die Helferinnen und Helfer mitmachen und dadurch erlernen konnten, wie man sich bei der Arbeit mit Migranten selbst stabilisiert, setzte schließlich den Schlusspunkt unter die von den Beteiligten als sehr gut und hilfreich bewertete Veranstaltung.

(su)