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Problemmüllentsorgung in der Stadt Amberg am 27. Oktober

23. Oktober 2018

Amberg. Eine unsachgemäße Entsorgung von Problemmüll hat das Potential Menschen und Umwelt zu gefährden. Problemmüll darf nicht in der Mülltonne und auf keinen Fall in der Kanalisation oder gar in der Landschaft entsorgt werden. Am Samstag, den 27. Oktober können Bürgerinnen und Bürger, die an die Hausmüllabfuhr der Stadt Amberg angeschlossen sind, gefährliche Abfälle kostenlos am Amberger Wertstoffhof Industriegebiet Nord in der Max-Planck-Straße 25 (Zufahrt August-von-Borsig-Straße) von 8 bis 12.30 Uhr abgeben. Verpackungen gefährlicher Stoffe sind mit Gefahrensymbole gekennzeichnet. Worte wie giftig, reizend, entflammbar, ätzend, explosiv, entzündlich, umweltgiftig sind ebenfalls eindeutige Hinweise darauf, dass bei der Entsorgung besondere Sorgfalt zu walten hat.

Dazu zählen beispielsweise: Chemikalien zur Pflege und Reinigung (Desinfektionsmittel, Entkalker, Rohr-/Abflussreiniger, Sanitärreiniger, Duftsteine, Backofen-/Grillreiniger, Metallputzmittel, Möbelpolituren, Bohnerwachse, Lederpflegemittel, Fleckentferner, Schuhputzmittel, Mottenschutzmittel, Nagellackentferner, Imprägniermittel), Chemikalien für Hobby und Handwerk (Klebstoffe, Dichtungsmasse, Montageschäume, Spachtelmasse, Fotochemikalien, Laborchemikalien, Kaltreiniger, Säuren, Laugen, Maschinenöle, Emulsionen, Petroleum, FCKW-haltige Kühlmittel, Lösemittel), Fahrzeuge- und Betriebsmittel (Ölfilter, Autopflegemittel, Bremsflüssigkeiten, Frostschutzmittel, Spachtelmasse, Autolacke, Schmieröle/-fette, Unterbodenschutz), Mittel zur Oberflächenbehandlung (Beizen, Holzschutzmittel, Farben, Lacke, Lasuren mir organischen Lösemittel, Rostumwandler, Pinselreiniger, Terpentinersatz, Verdünner), Pflanzenschutz-, Schädlings-Bekämpfungsmittel (Ameisenvertilger, Fungizide, Herbizide, Insektizide, Ratten- und Wühlmausgift), sowie PCB-haltige Kondensatoren, Quecksilberthermometer, Gegenstände aus Zinn und Blei, Feuerlöscher und Spraydosen.

Die Verkäufer von Motoren- und Getriebeölen sind gesetzlich verpflichtet, das bei ihnen bezogene Öl als Altöl kostenlos zurückzunehmen. Altöl, dessen Verkaufsstelle nicht mehr bekannt ist, wird bei der städtischen Problemmüllsammlung gegen Gebühr bis zu einer Gebindegrößen von 10 Litern angenommen und kosten 2,50 € pro Stück. Dabei ist es egal, wieviel Altöl tatsächlich in dem Behälter ist. Das Umfüllen vor Ort ist nicht gestattet. Folgende Stoffe werden bei der Amberger Problemmüllsammlung nicht angenommen: Völlig ausgehärtete Altlacke und Dispersionsfarben, Arzneimittel, Kosmetik, Körperpflegemittel, Glühbirnen, Sondermüll aus Industrie, Gewerbe und Landwirtschaft, Autobatterien, asbesthaltige Dach- und Fassadenplatten, sowie Munition, Spreng- und Feuerwerkskörper und anderen pyrotechnischen Artikel.

(grt)