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„Italien für alle Sinne“ – Über dieses Erlebnis durften sich 39 Teilnehmer einer VHS-Reise in die Emilia Romagna freuen – Genuss und Kultur auf entspannte Art

23. Oktober 2018

Amberg. Eine Fahrt in die Emilia Romagna haben die insgesamt 39 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der „Genuss- und Kulturreise“ unternommen, zu der die Volkshochschule Amberg in diesem Herbst eingeladen hatte. Unter kulinarischer und kultureller Begleitung von Beate Wolters und Susy Herrmann-Wolters brachen sie am 29. September auf, um bis 3. Oktober einige interessante Tage am Südufer des Po zu erleben.

„Die Emilia Romagna ist Italien für alle Sinne“, betonten die beiden Reiseführerinnen und stimmten ihre Begleiterinnen und Begleiter bereits auf der Fahrt nach Süden auf das, was sich ihnen bieten sollte, ein. So wussten die Mitreisenden dank unterhaltsamer Quizfragen bereits bei ihrer Ankunft in Correggio viel über die Historie dieses Landesteils und Marie-Louise von Habsburg, die lange Jahre im Herzogtum Parma verbrachte und somit nicht nur als zweite Ehefrau Napoleons, sondern auch als „Duchessa di Parma“ in die Geschichte eingegangen ist.

Nach einem abendlichen Menü beim alljährlichen Apfelfest stand am ersten Tag des Italienaufenthalts die Stadt Parma auf dem Besuchsprogramm. Dort ging es neben einer Stadtführung und einer Visite im Dom mit seiner großartigen Kuppel natürlich auch in eine Käserei, die den weltberühmten „Parmigiano“ – Parmesankäse – produziert, sowie nach Langhirano in eine Herstellerfabrik des mindestens ebenso bekannten Parmaschinkens. An beiden Orten konnten die Reiseteilnehmer nicht nur den Beschäftigten über die Schulter schauen, sondern natürlich gleich das köstliche Produkt selbst verkosten.

Nach einem weiteren ausgezeichneten Abendessen nach Slow-Food-Standard stattete man an Tag zwei Modena einen Besuch ab. Dieses steht nicht nur für seinen Essig, den „Aceto balsamico tradizionale“, sondern auch für seine beeindruckende Burg, die Straßen und mit Arkaden versehenen Häuserzeilen sowie die herausragende Steinmetzkunst. Außerdem schaute man im Luciano-Pavarotti-Museum vorbei, das nach dem Tod des herausragenden Tenors in seinem Wohnhaus bei Modena eingerichtet worden ist. Den Abend verbrachte die Reisegruppe in einer traditionellen Acetaia, einer Essigmanufaktur. Hier durfte der edle Essig nicht nur verkostet werden, sondern wurde zu jedem Menügang zum Verfeinern der Gerichte gereicht.

Bologna, Kulturhauptstadt Europas des Jahres 2000, siebtgrößte Stadt Italiens und und Sitz der ältesten Universität der westlichen Welt war schließlich das Ziel des dritten Tages, an dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine der schönsten und besterhaltenen Altstädte Europas kennenlernen durften. 40 Kilometer lange Arkadengänge, die Basilika San Petronio mit der Darstellung von Himmel und Hölle sowie die beeindruckenden Geschlechtertürme gehörten des Weiteren zu den Punkten, die von der Reisegruppe angesteuert wurden.

Den schönen Abschluss vor dem abendlichen Hotelmenü und der tags darauf anstehenden Heimreise erlebten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser Italienfahrt in einem Weingut, wo sie nicht nur bei der Ernte und Abfüllung zuschauen, sondern auch einen außergewöhnlichen Wein probieren durften: Lambrusco, der nur hier in der Emilia-Romagna angebaut wird und seine Wiedergeburt als trockener und fruchtiger Wein feiert.  Voller neuer und schöner Eindrücke sowie in der Überzeugung, die wohl entspannteste Art und Weise des Eintauchens in die Emilia Romagna erlebt zu haben, trat man schließlich am 3. Oktober wieder die Rückfahrt an.

(su)