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Herbstzeit ist Gartenzeit - Informationen zum Gartengerätelärm – Zeitliche Beschränkungen sind zu beachten

11. September 2018

Amberg. Im Herbst gibt es im Garten noch einiges zu tun, damit es im Frühling wieder blüht. Dazu werden zunehmend motorbetriebene Hilfsmittel eingesetzt, die oft viel Lärm verursachen. Der Rasenmäher röhrt, der Nachbar greift zur Heckenschere und wirft kurz darauf den Häcksler an und ums Eck dröhnt ein Laubsauger. Doch zu jeder Tages- und Nachtzeit ist der Geräteeinsatz nicht erlaubt. Das Amt für Ordnung und Umwelt weist daher auf die Vorschriften zum Betrieb von Gartengeräten in Wohngebieten hin.

Rasenmäher dürfen nicht an Sonn- und Feiertagen und werktags nicht zwischen 20 und 7 Uhr betrieben werden. Es spielt keine Rolle, ob der Rasenmäher mit Verbrennungs- oder mit Elektromotor betrieben wird. So genannte lärmarme Rasenmäher oder Maschinen mit dem Umweltzeichen dürfen auch nicht während der angegebenen Zeiten betrieben werden. Die Mittagsruhe von Kleinkindern und Senioren soll beachtet und nicht unbedingt in der Zeit von 12 bis 14 Uhr gemäht werden.

Diese zeitlichen Beschränkungen (kein Betrieb an Sonn- und Feiertagen sowie werktags von 20 bis 7 Uhr) gelten ebenso für Heckenscheren, tragbare Motorkettensägen, Rasentrimmer, Rasenkantenschneider, Vertikutierer und Häcksler, egal ob die Geräte mit Verbrennungs- oder mit Elektromotor betrieben werden. Für motorbetriebene Freischneider, Grastrimmer, Graskantenschneider, Laubbläser und Laubsammler gilt darüber hinaus ein Betriebsverbot auch an Werktagen in der Zeit von 7 bis 9 Uhr, 13 bis 15 Uhr und 17 bis 20 Uhr. Ausgenommen von diesen zusätzlichen Beschränkungen sind Geräte und Maschinen, die mit bestimmten Umweltzeichen der Europäischen Union gekennzeichnet sind und damit als lärmarm gelten.

(grt)