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Amberger Sportplätze werden mit LED-Flutlicht ausgestattet – Initiative der Stadt Amberg und des Stadtverbands für Sport macht schnelle Umsetzung möglich – Dank an OB Michael Cerny

13. August 2018

Amberg. Weniger Streulicht, Stromersparnis und die Einsparung von CO2 – ganz abgesehen, dass es inzwischen nicht mehr erlaubt ist, Quecksilberdampflampen auf Sportplätzen zu installieren, und bei den Leuchtmitteln nur noch die Restbestände aufgebraucht werden dürfen, sprechen mehrere Gründe dafür, das Flutlicht auf schnellstem Wege durch neue LED-Technik zu ersetzen. Aus diesem Grund hat die Stadt Amberg mit Unterstützung des Bundesumweltministeriums sowie des Bayerischen Landessportverbands BLSV ein Förderprojekt gestartet, das sämtlichen Amberger Vereinen den Umstieg auf die neue Technologie ermöglicht.

„Die Vereine erhalten von uns einen Investitionszuschuss in Höhe von 20 Prozent der Gesamtkosten, 30 Prozent werden ihnen als zinsloses Darlehen mit einer Laufzeit von zehn Jahren zur Verfügung gestellt“, erläutert Oberbürgermeister Michael Cerny, der jetzt zusammen mit dem Vorsitzenden des Stadtverbands für Sport Norbert Fischer, Sportamtsleiter Wolfgang Meier, dem 1. Vorstand des SC Germania Alfred Scherm, Beisitzer Günter Prüll und Robert Weinberg von der Hudson GmbH im Germania-Stadion in Ammersricht den Startschuss für diese Initiative gab.

Wie Norbert Fischer erläuterte, wird die zweite Hälfte der Umrüstung durch Mittel vonseiten des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und des BLSV finanziert. „Das Ministerium fördert die Maßnahme mit 30 Prozent, der BLSV steuert 20 Prozent des Investitionsvolumens bei“, informiert der Stadtverbandsvorsitzende und dankt allen Beteiligten, insbesondere auch OB Michael Cerny, dem Stadtrat und der Stadtverwaltung, dass sie für die Vereine durch ihr Zutun diese schnelle Umsetzung möglich gemacht hat.

Im Rahmen des Projekts arbeitet die Stadt Amberg mit Robert Weinberg und Firma Hudson GmbH zusammen, die als offizieller Partner des Bayerischen Fußballverbands die passenden Flutlichtanlagen für Sportstätten anbietet und in Amberg ansässig ist. In dieser Kooperation wurde ein Gesamtkonzept für die Stadt Amberg erarbeitet, das vorsieht, bis spätestens Ende des Jahres sämtliche Stadien mit den neuen Flutlichtanlagen auszustatten.

„Dank der Fördermittel und Unterstützung der Stadt Amberg gelingt dies, ohne die Vereine finanziell über Gebühr zu belasten“, freuten sich alle über das Projekt, von dem nicht nur die Umwelt und die Vereine, sondern auch die Anwohner profitieren. Denn da die neuen LED-Leuchten weniger Streulicht verbreiten und daher eine geringere Blendwirkung haben, werden auch die benachbarten Grundstücke weitaus weniger als bisher ausgeleuchtet, was, wie Robert Weinberg zu berichten weiß, „in der Nachbarschaft allgemein gut ankommt“.

(su)