amberg.de
     LEBEN IN AMBERG
     TOURISMUS
     KULTUR
     RATHAUS
     WIRTSCHAFT
amberg.de

SUCHE

KONTAKT

LINKS
Städtisches Einwohneramt gibt ab sofort Notfalldosen aus

Dosen sind in vielerlei Variationen und mit den unterschiedlichsten Inhalten zu haben. Keines dieser Angebote ist jedoch so wertvoll wie die Notfalldose. „Sie kann Leben retten“, bringen Oberbürgermeister Michael Cerny, Einwohneramtsleiter Martin Schafbauer und die stellvertretende Kreisgeschäftsführerin des BRK-Kreisverbands Amberg-Sulzbach Sabine Bogner den unschätzbaren Vorteil dieses besonderen Behälters auf den Punkt. Ab sofort sind auch im Einwohneramt der Stadt Amberg Notfalldosen erhältlich.

Sie leisten vor allem älteren und kranken Menschen ausgezeichnete Dienste, denn sie sind dafür bestimmt, schnell erreichbare Informationen über sich und seine Krankheit an einem leicht auffindbaren Ort hinterlegen zu können. Dazu wird die Dose im Kühlschrank deponiert, weil in der Regel jede Wohnung über ein solches Gerät verfügt und man es auch in fremder Umgebung schnell findet. Die Notfalldosen enthalten ein Datenblatt, in das alle für den Ernstfall notwendigen Angaben eingetragen werden können.

Dazu gehören Informationen zu den eingenommenen Medikamenten, etwaigen Vorerkrankungen und Allergien. Aber auch der Name und die Erreichbarkeit des Hausarztes, wichtige Adressen und weitere Informationen können hier festgehalten werden. So bekommt der hinzugekommene Arzt, Notarzt oder Rettungsdienst im Notfall sofort die richtigen Informationen, weiß, was er zu berücksichtigen hat und kann rasch die geeigneten Maßnahmen einleiten.

Und wie erfahren die Helfer, ob in einem Haushalt eine Notfalldose existiert? „Ganz einfach! Zu dem in der Dose befindliche Notfallset gehören unter anderem auch zwei Hinweisaufkleber, von denen einer an der Innenseite der Haustüre, der andere an der Kühlschranktür befestigt wird“, erläutert Martin Schafbauer, der die Notfalldosen in Kooperation mit dem Bayerischen Roten Kreuz im Einwohneramt der Stadt Amberg eingeführt hat. In dessen Schalterhalle, im 1. Stock des städtischen Verwaltungsgebäudes am Hallplatz 4 sind die Behälter ab sofort zum Selbstkostenpreis von zwei Euro pro Stück erhältlich.

Wer bei sich eine Notfalldose aufbewahrt oder vorhat, sich eine zuzulegen oder Angehörigen zu schenken, sollte jedoch auf eines achten. „Die dort gemachten Angaben müssen von Zeit zu Zeit auf ihre Aktualität überprüft werden. Nicht, dass sich die Medikation in der Zwischenzeit geändert hat und sich die Informationen auf dem falschen Stand befinden“, rät Sabine Bogner vom BRK und bittet darum, die Angaben rechtzeitig anzupassen, um den Notfallhelfern die Arbeit zu erleichtern.