amberg.de
     LEBEN IN AMBERG
     TOURISMUS
     KULTUR
     RATHAUS
     WIRTSCHAFT
amberg.de

SUCHE

KONTAKT

LINKS
Aktion „Kilometerkönig“ wieder mit großem Erfolg – Stadtwerke spendieren den Schülern Biegelineale und den Einrichtungen jeweils 300 Euro – Öfter zu Fuß zur Schule gehen

17. Juli 2018

Amberg. Freude daran, den Schulweg statt im elterlichen Auto zu Fuß zurückzulegen, hatten auch heuer wieder zahlreiche Grundschülerinnen und Grundschüler aus Amberg. Im Rahmen der Aktion „Kilometerkönig“ machten sie sich einen Monat lang per pedes auf den Weg. „Damit haben sie der Umwelt sowie ihrer Gesundheit Gutes getan“, betonte Bürgermeister Martin Preuß, der sich gemeinsam mit Stadtwerke-Geschäftsführer Prof. Dr. Stephan Prechtl bei den insgesamt fünf Teilnehmerschulen ganz herzlich bedankte.

Das von den Stadtwerken Amberg gestiftete Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro wurde unter den Einrichtungen aufgeteilt. Die Rektoren Marion Weigl (Albert-Schweitzer-Schule), Manfred Reindl (Max-Josef-Schule), Marion Ott (Dreifaltigkeitsschule), Markus Lacher (Schule Ammersricht) und Elke Schmidt (Barbaraschule) nahmen die jeweils 300 Euro stellvertretend für ihre Schule entgegen. Das Geld soll für Projekte wie die Gestaltung des Pausenhofs, ein neues Klettergerüst, die Anschaffung von Spielen und die Aufstockung der Schülerlesebücherei verwendet werden.

Die Aktion „Kilometerkönig“ wird von den Stadtwerken Amberg seit 2010 unterstützt. Waren es anfangs die Give-Aways für die teilnehmenden Kinder – heuer gab es beispielsweise ein rotes Biegelineal – sowie die Finanzierung von Plakaten, Flyern und Aufklebern, kamen ab 2012 auch noch die Geldspenden hinzu. Insgesamt 11.000 Euro hat der Amberger Wasser-, Strom- und Gasversorger damit bereits in die Aktion gesteckt, die im Jahr 2008 unter der Leitung von Oberbürgermeister Michael Cerny ins Leben gerufen wurde.

Ziel dieser im Rahmen des Bündnisses für Familie entwickelten Maßnahme ist es, Kinder, deren Schulweg auch dafür geeignet ist, dazu zu animieren, auch sonst öfter einmal zu Fuß zu gehen. Zudem kann auf diese Weise ein Beitrag zur Schulwegsicherheit geleistet werden. Denn dann sind im Umfeld der Schulen weniger Autos unterwegs und die Gefahr sinkt, dass der Zugang zu den Schulen immer unübersichtlicher wird. Schließlich erfahren die Schülerinnen und Schüler, dass das Zu-Fuß-Gehen auch sehr viel Spaß machen kann, und sie lernen ihr Schulumfeld besser kennen.

(su)