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Digitales Klassenzimmer das gemeinsame Zukunftsthema – Oberbürgermeister Michael Cerny heißt Beatrix Hilburger als neue Leiterin der Staatlichen Schulämter willkommen – „Spannende Zeiten“

6. Juli 2018

Amberg. Es gibt ein wichtiges Anliegen, das Oberbürgermeister Michael Cerny und die neue fachliche Leiterin der Staatlichen Schulämter in der Stadt Amberg und im Landkreis Amberg-Sulzbach Beatrix Hilburger miteinander teilen: Das „digitale Klassenzimmer“ ist für beide eine zukunftsweisende Einrichtung im Bereich der Schulausbildung und hat daher einen hohen Stellenwert. Umso mehr freuten sie sich beim offiziellen Antrittsbesuch der seit 1. Juni 2018 im Amt befindlichen Schulamtsdirektorin, dass tags zuvor der städtische Schul- und Sportausschuss die Einrichtung solcher Klassenzimmer an Amberger Musterschulen beschlossen hatte.

Vor diesem Hintergrund gab Frau Hilburger bei ihrem Besuch im Rathaus ihrer besonderen Freude darüber Ausdruck, dass sich OB Michael Cerny persönlich dafür einsetzt und das Thema digitale Bildung in der Stadt Amberg fördert und vorantreibt. „Es ist wichtig, dass alle in diesem Bereich die erforderlichen Kompetenzen erwerben und damit bereits bei den Kleinsten begonnen wird“, machte sie deutlich. Darum sei es für sie von großer Bedeutung, im Gesamtspektrum ihres künftigen Aufgabengebiets gerade in diesem Bereich einen Schwerpunkt zu setzen, damit die Implementierung digitaler Bildungselemente in der Schule gelingt und die damit verbundenen Veränderungen bewältigt werden können.

„Durch meine Mitarbeit in der Arbeitsgruppe ‚Konzeptionelle Arbeiten zur Umsetzung des Masterplans Bayern Digital II‘ habe ich Einblicke in die übergeordneten Strukturen und Zusammenhänge dieses Themas erhalten und weiß daher, dass uns die digitale Bildung vor besondere Herausforderungen stellt“, berichtete sie Oberbürgermeister Michael Cerny. Dieser sieht unter anderem auch in dem am Vortag beschlossenen Erfahrungsaustausch der Schulen im Rahmen eines übergreifenden Netzwerks einen Schlüssel zum Erfolg. „An den Treffen können und sollen nicht nur die Vertreter der Musterschulen, sondern auch der anderen Einrichtungen teilnehmen, um von den Erfahrungen der anderen zu profitieren“, so der Amberger OB.

Ein weiterer Besprechungspunkt dieses Zusammentreffens, das künftig zu einem regelmäßigen Informationsaustausch werden soll, war das Thema Ganztagsbetreuung an Schulen. „Ich bin sicher, der Bedarf wird hier noch weiter ansteigen“, gab sich die neue fachliche Leiterin des Staatlichen Schulamts überzeugt und vereinbarte mit dem Amberger Oberbürgermeister, auch in dieser Frage verstärkt zusammenzuarbeiten und sich gemeinsam für eine schnelle und gute Lösung einzusetzen. Außerdem legte Frau Hilburger Michael Cerny gegenüber dar, welche Ziele sie sich außerdem für die Zukunft gesetzt hat: „Eine SVS-basierte Konzeption der Klassenbildung in Abstimmung mit der Regierung der Oberpfalz sowie die Förderung des Führungskräftenachwuchses im Schulamtsbezirk.“

Mit Beatrix Hilburger ist eine „alte Bekannte“ wieder zurück nach Amberg gekommen. Die in Straubing gebürtige Schulamtsdirektorin war hier bereits von November 2013 bis September 2016 als Schulrätin tätig, bevor sie nach Neustadt/Waldnaab wechselte und dort das Stellvertreteramt des fachlichen Leiters für die Schulämter im Landkreis Neustadt und der Stadt Weiden übernahm. „Auf Sie warten jetzt spannende Zeiten“, stellte Oberbürgermeister Michael Cerny in seiner Begrüßung fest und zielte mit seiner Bemerkung nicht nur auf den fachlichen Bereich, sondern auch auf die personellen Veränderungen im Schulamt.

So tritt Gerald Haas, dem augenblicklich bei der Regierung der Oberpfalz tätigen ehemaligen Rektors der Grund- und Mittelschule Ursensollen, am 20. August seine Tätigkeit als neuer Schulrat an, nachdem Stephan Tischer erst am 1. Juli die Stellvertretung von Frau Hilburger übernommen hat. Zudem wird auch eine neue Verwaltungsangestellte eingestellt. Beatrix Hilburger, die 1986 am Ludwigsgymnasium Straubing ihr Abitur abgelegt und als Stipendiatin der Hanns-Seidel-Stiftung ihr Lehramtsstudium an der Universität Regensburg absolviert hat, ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.

(su)