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Fundsachenflohmarkt der Stadt Amberg erbrachte 1.200 Euro – Vier gemeinnützige Einrichtungen mit Spenden bedacht – Übergabe durch OB Michael Cerny im Rathaus

„Auch aus verlorenen Gegenständen kann etwas Schönes werden“: Mit diesem Satz brachte Oberbürgermeister Michael Cerny den Sinn und Zweck des Amberger Fundsachenflohmarktes auf den Punkt. Denn so ärgerlich es auch sei, wenn man etwas verloren habe, jetzt könnten sich genau darum mehrere soziale Einrichtungen über eine Spende freuen. Insgesamt 1.200 Euro waren bei der 13. Auflage der Verkaufsaktion am 14. April in der Amberger Eishalle zusammengekommen. Sie durften sich jetzt der Hallenbetreiber ESC Amberg, die Freiwillige Feuerwehr (FFW), der Förderverein Familiengesundheit Oberpfalz (FFGO) und die Caritas Amberg-Sulzbach teilen.

Hans-Georg Schrüfer, Leiter der Stabsstelle zentrale Dienste bei der Stadt Amberg und als solcher zuständig für das Fundbüro, verwies nochmals auf die gesetzliche Regelung, wonach sämtliche Fundgegenstände, die bei der Stadt Amberg abgegeben und nicht innerhalb der Frist von sechs Monaten abgeholt oder vom Finder beansprucht werden, in das städtischen Eigentum übergehen. Alle diese Gegenstände werden schließlich einmal im Jahr an die Bevölkerung verkauft, die gerne und zahlreich die Gelegenheit ergreift, nach der Prämisse „gekauft wie gesehen“ günstige, wenn auch nicht immer voll funktionstüchtige Artikel zu erstehen.

In diesem Jahr standen dabei insgesamt rund 600 Gegenstände zur Auswahl. Den „Kern“ bildeten nach Auskunft von Hans-Georg Schrüfer die rund 50 bis 70 Räder „in jedem Zustand“, die diesmal an den Mann oder die Frau gebracht worden waren. Als Unterstützer der Aktion gehörten erneut der Eissportclub ESC und die FFW zu den finanziellen Nutznießern des Flohmarkts. Der ESC, vertreten durch Kassier Bernhard Streich, weil er das Stadion nicht nur kostenfrei zur Verfügung stellt, sondern auch den städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern tatkräftig zur Seite steht.

Die FFW, für die der stellvertretende Vorsitzende Josef Singer an der Übergabe teilnahm, weil sie mit ihren Fahrzeugen jedes Mal den Transport der Fundgegenstände übernimmt. Sie investiert die Spende wie schon in den Vorjahren gewinnbringend in die Jugendarbeit. Außerdem hatte die Stadt Amberg auch diesmal wieder zwei weitere Organisationen ausgewählt, deren soziales ehrenamtliches Engagement mit einem finanziellen Beitrag unterstützt werden sollte.

Da war zum einen der Förderverein Familiengesundheit, repräsentiert durch seine Vorsitzende Brigitta Schöner, der sich für die integrative Onkologie, also die ganzheitliche Betreuung von Krebspatienten einsetzt und damit hilft, die Lebensqualität Betroffener zu verbessern und zu erhalten. Außerdem wurde die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer, von denen es viele gibt im Marienheim – einem Seniorenheim der Caritas mit Kinderbetreuungseinrichtung – mit einer Spende gewürdigt.

Für diese Einrichtung waren Caritas-Geschäftsführer Günther Koller und Hans Beck als Vertreter der Ehrenamtlichen ins Rathaus gekommen, um die Spende stellvertretend entgegenzunehmen. Sie soll nach ihren Aussagen dazu verwendet werden, die zahlreichen Aktivitäten und Aktionen mitzufinanzieren, die dieses Jahr angesichts des 100-jährigen Bestehens des Hauses in Vorbereitung sind.