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Fachstelle für pflegende Angehörige berät, vermittelt und entlastet – Kostenlose und neutrale Unterstützung für Jedermann – Spezielle Beratungstage

8. Mai 2018

Amberg. Beratung, Vermittlung und Entlastung durch eine neutrale Anlaufstelle – das bietet die Fachstelle für pflegende Angehörige der Stadt Amberg betroffenen und interessierten Bürgerinnen und Bürgern. Ansprechpartnerin ist Birgit Hübner vom Malteser Hilfsdienst. Sie informiert und berät über Hilfsangebote und deren Finanzierung sowie zu Leistungen der Kranken- und Pflegekassen und bietet Hilfestellung bei Anträgen.

Außerdem gibt die Pflegeexpertin Angehörigen die Gelegenheit, sich persönlich zur Bewältigung der Pflege- und Betreuungssituation und zum Umgang mit demenzerkrankten Angehörigen beraten zu lassen, unterstützt sie in Behördenangelegenheiten und macht bei Bedarf auch Hausbesuche. Aktuell hatten und haben die Beschäftigten der Stadt Amberg, des Klinikums St. Marien, des Jobcenters Amberg – Amberg-Sulzbach und der Sparkasse Amberg-Sulzbach erstmals die Gelegenheit, direkt vor Ort ihre Sprechstunde zu besuchen.

Dazu war Frau Hübner am Mittwoch, 25. April, einen Tag lang im Amberger Rathaus präsent. Am Mittwoch, 16. Mai, wird sie in den Räumen der Sparkasse Amberg-Sulzbach in der Marienstraße ein weiteres Mal für Beratungsgespräche zur Verfügung stehen. Doch auch, wer nicht in einer dieser Einrichtungen arbeitet, hat die Möglichkeit, sich bei Birgit Hübner umfassend Rat und Hilfe zu holen. Dazu kann die Pflegefachfrau direkt angesprochen und mit ihr ein individueller Termin vereinbart werden.

Frau Hübner ist in der Sulzbacher Straße 15a in Amberg unter der Festnetznummer 09621/493350, der Mobilnummer 0151/62822509, der Faxnummer 09621/493333 sowie unter der E-Mail-Adresse birgit.huebner@malteser.org erreichbar. Die Pflegeberatung durch sie ist kostenlos und neutral und natürlich unterliegt sie dabei der Schweigepflicht. Im Rahmen der Beratung werden mögliche Lösungswege und konkrete weitere Schritte in enger Abstimmung mit den Angehörigen besprochen.

Dabei kann Birgit Hübner unter anderem auch konkrete Entscheidungshilfen bei der Frage geben, für wen die ambulante Unterstützung infrage kommt und wann es besser wäre, eine stationäre Unterbringung in Pflegeheimen in Anspruch zu nehmen. „Ich selbst habe beide Pflegewelten persönlich kennengelernt“, berichtet Frau Hübner, der es sehr am Herzen liegt, dass pflegende Angehörige die optimale Pflegeform für sich finden.

Daneben weiß sie aber auch über sämtliche zur Verfügung stehenden Entlastungsangebote Bescheid. Neben den persönlichen Beratungsgesprächen, für die jeweils eine Stunde anberaumt werden, bietet die Fachfrau Vorträge und Schulungen für Pflegeangehörige und Interessenten an. „Dazu findet nahezu in jedem Monat eine Veranstaltung statt, in deren Rahmen immer wieder neue und interessante Themen rund um die Pflege behandelt werden“, wie Birgit Hübner abschließend erläutert.

(su)