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Kostengünstig und umweltfreundlich zur Arbeit und wieder nach Hause – Die Stadt Amberg bietet ihren Mitarbeitern ein „Jobticket“ an – Vorbild für die Firmen der Region

5. März 2018

Amberg. Als erster Arbeitgeber der Region bietet die Stadt Amberg seit 1. Januar in Kooperation mit der Verkehrsgemeinschaft Amberg-Sulzbach für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) ein sogenanntes „Jobticket“ an. Bei diesem besonderen Angebot handelt es sich um eine Kombination aus dem Umweltfahrausweis und einem zusätzlichen „Umweltfahrausweis Job“. Das bedeutet, dass Inhaber von Monatskarten Vario 31 nicht nur durch einen Zuschuss des ZNAS und der Verkehrsunternehmen pro Jahr drei Monatsraten weniger zu zahlen haben, sondern dass der Arbeitgeber die Kosten für einen weiteren Monat – bei Auszubilden sogar für zwei Monate – übernimmt.

„Damit müssen die Inhaber eines Jobtickets für eine Jahresnutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs in unserem Verbandsgebiet statt zwölf nur noch acht Monate selbst bezahlen“, verdeutlichten Oberbürgermeister Michael Cerny, der Geschäftsleiter des Zweckverbands Nahverkehr Ambergs-Sulzbach (ZNAS) Hans-Jürgen Haas, Niederlassungsleiter Alfred Meller und Geschäftsstellenleiter Helmuth Pfeffer von Regionalbus Ostbayern (RBO) sowie der städtische Personalreferent Dr. Bernhard Mitko und Personalamtsleiterin Renate Preuß bei der Vorstellung des neuen Angebots.

Dabei ist es ihr gemeinsames Ziel, dass die Stadt Amberg mit diesem Beispiel Schule macht und weitere Unternehmen und Geschäftsinhaber dazu animiert, ihrem Vorbild zu folgen und den eigenen Beschäftigten ebenfalls ein solches Angebot zu unterbreiten. Dies zu tun ist nach Auskunft von Hans-Jürgen Haas durchaus auch für kleinere Firmen mit wenigen Beschäftigten bestens geeignet. „Es gibt keine Mindestbestellmenge“, verdeutlichte er und bedankte sich bei OB Michael Cerny sowie den weiteren Vertretern der Stadt Amberg dafür, „dass Sie Pilotfunktion übernommen haben und als erster Arbeitgeber in dieses Angebot des ZNAS eingestiegen sind“.

Einig waren sich alle Anwesenden in der Frage, dass damit ein richtiger und guter Weg beschritten worden sei. „Es werden nicht nur die Beschäftigten unterstützt, vor allem auch die Umwelt profitiert von diesem Angebot, kostengünstig auf den ÖPNV umzusteigen“, betonte Dr. Bernhard Mitko. Neben dem Aspekt des Klimaschutzes sei aber besonders auch das in den nächsten Monaten zu erwartende eingeschränkte Parkplatzangebot rund um die Altstadt, insbesondere im Bereich der Marienstraße, ein wichtiges Argument, für die Fahrten zur Arbeitsstelle auf umweltfreundliche Verkehrsmittel wie den ÖPNV oder das Fahrrad umzusteigen. Im Übrigen böten sogar manche Kfz-Versicherungen Tarifermäßigungen für Versicherte mit Jobticket an.

Der neue „Umweltfahrausweis Job“ gilt für sämtliche Busverbindungen im Bereich des Zweckverbandes Nahverkehr Amberg-Sulzbach. Arbeitgebern, die sich ebenfalls für die Möglichkeit interessieren, ihren Beschäftigten dieses Angebt zu machen, steht Helmuth Pfeffer im Auftrag der Verkehrsgemeinschaft Amberg-Sulzbach (VAS) als Ansprechpartner zur Verfügung. Herr Pfeffer ist unter Telefon 09621/973110 oder der E-Mail-Adresse info@vas-bus.de erreichbar. Arbeitnehmer, die sich einen Überblick über das gesamte Angebot im Verbandsgebiet verschaffen wollen, haben auf den Internetseiten www.znas.de, www.ton-tarif.de oder www.vas-bus.de dazu Gelegenheit.

(su)