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14. Kindertheaterfestival beginnt am 4. März – Los geht es mit dem Stück des Vorjahressiegers und der Übergabe des KIT – Interessantes und vielfältiges Programm

„Atome spalten ist ein Kinderspiel, verglichen mit einem Kinderspiel.“ Wer das Amberger Kindertheaterfestival, kurz KIT, besucht, kann Albert Einstein nur recht geben: Das, was die Ensembles hier zu bieten haben, ist ein Theatererlebnis von höchster Qualität. Kein Wunder, dass Schulen, Kindergärten und Familien alljährlich auf dieses Ereignis hinfiebern, das jedes Frühjahr stattfindet und in diesem Jahr vom 4. bis 9. März im Jugendzentrum Klärwerk über die Bühne gehen wird.

Auch den Teilnehmern der Pressekonferenz, die das Programm des zwischenzeitlich 14. Festivals präsentierten, war die Vorfreude bereits deutlich anzumerken. Zu ihnen gehörte neben Oberbürgermeister Michael Cerny unter anderem der Geschäftsführer der Stadtwerke Amberg Prof. Dr. Stephan Prechtl, der das Engagement seines Hauses erläuterte, das die Veranstaltung jedes Jahr finanziell unterstützt.

Im Anschluss daran stellten die Vertreter des Amberger Kulturreferats als Veranstalter das diesjährige Festivalprogramm sowie alles Wissenswerte rund um dieses Ereignis vor. So ging Kulturreferent Wolfgang Dersch in einem kurzen Überblick auf die Geschichte des Kindertheaterfestivals ein, bevor Kulturamtsleiter Thomas Boss und Kulturfachkraft Marina Auer die wichtigsten Informationen rund um die diesjährige Veranstaltungsreihe bekanntgaben.

Vorhang auf und Bühne frei

Ab 4. März heißt es wieder „Vorhang auf und Bühne frei“ und das junge Publikum wird mit insgesamt sechs verschiedenen Kindertheaterstücken und 17 Aufführungen verwöhnt. Den Startschuss gibt auch in diesem Jahr das Siegerstück des Vorjahres, das von der Kinderjury unter der Leitung von Elisabeth Kraus als Gewinner der fünf Auswahlstücke gekürt wurde und dafür am Startsonntag den „KIT“ überreicht bekommt. Es handelt sich dabei um eine Glasfigur, die von dem renommierten Künstler Otmar Alt entworfen und von dem Amberger Glasbläser Xaver Hofmeister gestaltet worden ist.

2017 konnte das Figurentheater von Maria Bretschneider aus Dresden mit „Lieschen Radieschen und der Lämmergeier“ den Wettbewerb gewinnen und bekommt daher die kleinere Version des in der Stadtbibliothek ausgestellten „großen KIT“ überreicht. Außerdem wird das Stück am Sonntag, 4. März, um 14 und 16 Uhr noch einmal gespielt – sehr zum Wohlgefallen des jugendlichen Publikums, das sicher auch in diesem Jahr höchst interessiert die Geschichte vom selbstbewussten Lieschen und dessen Träumen sowie dem Beginn einer wahren Freundschaft verfolgen wird.

Von Montag bis Freitag warten dann die neuen Ensembles mit spannenden Geschichten und mitreißendem Spiel auf die kleinen Besucherinnen und Besucher. Dabei steht jeder Tag im Zeichen eines Anbieters und Stücks. Jeweils vormittags um 9 und um 11 Uhr sind Schulen und Kindergartengruppen zum Kommen eingeladen, die Nachmittagsvorstellung um 16 Uhr gibt allen theaterbegeisterten Kindern und ihren erwachsenen Begleitern die Möglichkeit, sich im freien Verkauf Tickets zu besorgen und das jeweilige Stück anzusehen.

Papiertheater, wilde Kerle und der kleine Prinz

Den Auftakt wird am Montag, 5. März, die in Berlin lebende israelische Künstlerin Maayan Iungman übernehmen. Sie gastiert mit „Niyar – A Paper Tale“ im Saal des Jugendzentrums, was in der Übersetzung nichts anderes bedeutet, als dass ihr Papiertheater allein mit diesem Werkstoff und ganz ohne Worte auskommt. Aus einem Berg von zerknülltem Papier entsteht unter ihren Händen eine Phantasiewelt, die sich durch die musikalische Untermalung von Thomas Moked zu einer Szenerie aus zauberhaften Illusionen entwickelt und für Kinder ab fünf Jahren geeignet ist.

„Komm, wir finden einen Schatz!“ Diese Aufforderung richtet das Theater Morgenroth & Schwester am Dienstag, 6. März, an seine Zuschauerinnen und Zuschauer ab vier Jahren. Frei nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Janosch erzählen, spielen und singen die Schauspielerinnen Meike Hess und Rebecca Kirchmann diese wunderbare Geschichte vom Suchen und Finden, von Freiheit und Abenteuer. „Wo die wilden Kerle wohnen“ können Kinder ab vier Jahren am Mittwoch, 7. März, erfahren. Für sie erzählen das Figurentheater Neumond und das Theater fensterzurstadt aus Hannover in ihrem Figurenmusical die Geschichte von Max, der mit einem Boot zur Insel der wilden Kerle segelt. Dort gelingt es ihm, diese mit nur einem Zaubertrick zu zähmen und zu ihrem König zu werden.

Antoine Saint-Exupérys „Der kleine Prinz“ steht im Mittelpunkt der Aufführung des FigurenTheaters Künster aus Mayen bei Koblenz am Donnerstag, 8. März. Fast jeder kennt diese Geschichte, die als literarische Umsetzung der Welterkenntnis und des moralischen Denkens gilt und hier in offenem Figurentheater auf die Bühne gebracht wird. Das Stück ist für Kinder ab sechs Jahren geeignet und empfiehlt sich daher vor allem für Schulkinder von der 1. bis zur 5. Klasse.

Den Schlusspunkt unter das diesjährige Kindertheaterfestival setzt am Freitag, 9. März, das Puppentheater Wodo Puppenspiel aus Mülheim an der Ruhr mit „Finn, der Feuerwehrelch“. Dieses Stück, das Dorothee Wellfonder und Wolfgang Kaup nach einem Buch von Sharon Rentta in Szene gesetzt haben, eignet sich besonders für Kindergartenkinder ab drei Jahren und stellt ihnen die Feuerwehr und ihre Arbeit vor.

Infomaterial und Ticketverkauf

Weitere Informationen zum KIT sind im Internet auf der Seite www.stadttheater-amberg.de in der Rubrik Spielplan unter der Überschrift JuSt-Junges Stadttheater sowie dem Punkt Kindertheaterfestival abrufbar. Sie können zudem dem Flyer zum „14. Amberger Kindertheaterfestival“ entnommen werden, der an zahlreichen Stellen ausliegt. Zum Rahmenprogramm gehört unter anderem auch das Juz-Café am Startsonntag sowie der Workshop „Papierbühne“, der am Samstag, 10. März, in der Werkstatt für Kinder in der Schiffbrückgasse stattfindet.

Karten für die Vormittagsvorstellungen können ab Mittwoch, 17. Januar, bestellt werden, der Vorverkaufsbeginn für die Nachmittagsvorstellungen ist Montag, 29. Januar. Der Eintritt kostet unverändert fünf Euro für Kinder und sechs Euro für Erwachsene. Die Tickets sind in der Tourist-Information, Hallplatz 2, Telefon 09621/101233, Telefax 09621/101863, E-Mail tourismus@amberg.de erhältlich.