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Kevin Coyne ab 11. Januar in der Stadtgalerie – Vernissage zur Ausstellung mit seinen Zeichnungen beginnt um 19.30 Uhr – Präsentation dauert bis 4. Februar

9. Januar 2018

Amberg. Mit der „Rückkehr des Crazy Frank“ mit Zeichnungen des Musikers, Autors und Bildenden Künstlers Kevin Coyne wird am Donnerstag, 11. Januar, um 19.30 Uhr der Ausstellungsreigen des Jahres 2018 in der Stadtgalerie Alte Feuerwache eröffnet. Coyne, der durch den Weidener Kulturredakteur Stefan Voit vertreten wird, wurde 1944 im englischen Derby geboren und besuchte von 1957 bis 1961 die „Joseph Wright School of Art“, bevor er am „Derby College of Art“ Grafik und Malerei studierte.

Anschließend war Kevin Coyne zunächst als Sozialarbeiter tätig, 1969 veröffentlichte er mit der Band „Siren“ seine erste Langspielplatte, die seine lange und erfolgreiche Musikkarriere begründete. 1985 zog Coyne nach Nürnberg um, 1986 trat er beim Anti-WAAhnsinns-Festival in Wackersdorf auf und 1992 wurde er mit dem Preis der Stadt Nürnberg für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet. 2004 starb Kevin Coyne im Alter von 60 Jahren in Nürnberg.

„Meine Bilder und Zeichnungen sind der Versuch, das Alltagsleben widerzuspiegeln. Wenn ich durch die Straßen gehe, sehe ich so vieles, das mir Ideen und Motive liefert. Die Gesichter der Menschen zum Beispiel, die Freude, die Traurigkeit, Alter und Einsamkeit, die kleinen Zwischenfälle – und nicht zu vergessen der Humor. All das beobachte ich und bringe es zu Papier. Und so möchte ich mit meinen Arbeiten den Betrachter nicht nur unterhalten und amüsieren, sondern auch ein bisschen provozieren und zornig machen“, legte der Künstler einst sein Kunstverständnis dar.

Die von Stefan Voit kuratierte Präsentation „The Return of Crazy Frank“ zeigt eine Auswahl der Bilder, die diese Intention belegen und den vielseitigen Künstler bei seinem Publikum wieder ins Gedächtnis rufen. Voit wird im Rahmen der Vernissage am 11. Januar in sein Werk einführen, die musikalische Umrahmung übernimmt Wolfgang Bernreuther. Alle kunstinteressierten Bürgerinnen und Bürger sind bei dieser Veranstaltung des Kulturreferats gern gesehene Gäste.

Wer die Ausstellung zu einem späteren Zeitpunkt besuchen möchte, hat bis 4. Februar dazu Gelegenheit. Der Zugang zur Stadtgalerie erfolgt dann über den Eingang des Stadtmuseums, das Dienstag bis Freitag von 11 bis 16 Uhr sowie am Samstag und Sonntag von 11 bis 17 Uhr geöffnet ist.

(su)