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Manfred Rosenthal als neuer Feldgeschworener vereidigt – Andreas Liebl scheidet nach 16 Jahren aus – Ehrenamt auf Lebenszeit wird geschätzt

19. Dezember 2017

Amberg. Mit der Vereidigung des neuen Feldgeschworenen Manfred Rosenthal durch Oberbürgermeister Michael Cerny, im Beisein des Feldgeschworenenobmanns Erwin Graml, wird in Amberg eine bayerische Tradition fortgeführt. Feldgeschworene, im Volksmund auch Siebener genannt, wirken in Bayern bei der Kennzeichnung von Grundstücksgrenzen mit. Sie setzen Grenzsteine höher und tiefer, wechseln beschädigte Grenzzeichen aus oder entfernen sie.

Als Hüter gemeindlicher Grenzen und Abmarkungen arbeiten sie eng mit dem städtischen Liegenschaftsamt, dem städtischen Ordnungsamt und dem Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung zusammen. Früher waren die Feldgeschworenen unverzichtbar, um Grenzstreitigkeiten zu vermeiden. Auch heute noch ist diese rund 500 Jahre alte bayerische Tradition aktuell. Das Ehrenamt auf Lebenszeit wird als sehr wertvolle Hilfstätigkeit geschätzt. Manfred Rosenthal tritt die Nachfolger von Andreas Liebl an, der nach 16 Jahren als dienstältester Feldgeschworener gesundheitsbedingt ausscheiden musste.

(grt)