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Oberbürgermeister Michael Cerny heißt den neuen stellvertretenden PI-Dienststellenleiter Wolfgang Schüler willkommen – Antrittsbesuch im Beisein von Robert Hausmann – Thema Stadtrundenfahrer besprochen

29. November 2017

Amberg. Das Thema Sicherheit hat bei den Bürgerinnen und Bürgern einen hohen Stellenwert. Umso erfreulicher ist die Tatsache, dass man in Amberg gut und sicher leben kann. „Es gibt aktuell keine Angsträume oder Brennpunkte, von denen eine Gefährdung für die Bevölkerung ausgeht“, betonte der Leiter der Amberger Polizeiinspektion Robert Hausmann im Rahmen eines Besuchs bei Oberbürgermeister Michael Cerny. Anlass dafür gab der Antrittsbesuch seines neuen Stellvertreters Wolfgang Schüler im Rathaus.

Polizeirat Wolfgang Schüler hatte zum 1. Oktober die Nachfolge von Sabine Schneider angetreten. Dies bedeutete für den neuen stellvertretenden Inspektionsleiter einen Wechsel in seine „Wunschregion“. Der 38-jährige Familienvater stammt aus Mittelfranken und hat im nördlichen Landkreis Amberg-Sulzbach seinen neuen Lebensmittelpunkt gefunden. Bevor Schüler 2005 zur Polizei kam, hatte er bereits ein Ingenieursstudium absolviert. 2008 schloss er sein Studium an der Fachhochschule für den öffentlichen Dienst in Sulzbach-Rosenberg ab, nach Einsätzen bei verschiedenen Dienststellen studierte er ein weiteres Mal an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster.

Oberbürgermeister Michael Cerny und PI-Leiter Robert Hausmann nahmen die Gelegenheit seiner Vorstellung wahr, um die ausgezeichnete Zusammenarbeit zwischen der Polizei und der Stadt Amberg hervorzuheben und ein wichtiges gemeinsames Anliegen – das Thema Stadtrundenfahrer – zu besprechen. Hierzu hatte es in der Vergangenheit eine konzertierte Aktion gegeben, an der neben der Polizeiispektion auch der Operative Ergänzungsdienst OED, die Verkehrspolizeiinspektion und der Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit beteiligt waren. Mit durchschlagendem Erfolg, wie Hausmann berichtete.

Die Verkehrsüberwachungen wurden im Juli und August dieses Jahres mit zivilen und uniformierten Streifen durchgeführt. Dabei war es den Einsatzkräften unter anderem gelungen, acht Fahrzeuge sicherzustellen, deren Betriebserlaubnis bereits erloschen war. Ebenso konnten vier dem Stadtrasermilieu zuzuordnende Fahrzeugführer mithilfe von Handlasermessgeräten mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit erfasst werden. Sieben Fahrzeugführer wurden wegen Unnützen Hin- und Herfahrens bzw. wegen Verursachens von unnötigem Lärm beanstandet und vier Fahrzeugführer wegen eines Illegalen Autorennens angezeigt. Außerdem bekam ein Fahrer eine Anzeige wegen Driftens im Kreisverkehr.

Insbesondere am Parkdeck Kräuterwiese sei man massiv gegen die anhaltenden Ruhestörungen vorgegangen und habe insgesamt 19 Platzverweise erteilt, so Robert Hausmann weiter. Bei zwei Fahrzeugführern wurde dabei eine nicht mehr gesetzeskonforme Alkoholisierung festgestellt und die Weiterfahrt unterbunden. Der Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit, der ebenfalls in die Aktion eingebunden war, führte an vier Tagen mit jeweils drei Anlagen von 19 bis 24 Uhr Geschwindigkeitsmessungen durch.

Bei dieser Gelegenheit wurden insgesamt 475 Verwarnungen ausgesprochen und 19 Bußgeldverfahren erfasst. In der Folge wurden unter anderem drei Fahrverbote eingeleitet. „Mit diesem gemeinsamen Konzepteinsatz sind wir konsequent gegen das Phänomen Stadtrundenfahrer vorgegangen und haben die Szene nachhaltig verunsichert“, zog PI-Leiter Robert Hausmann abschließend Bilanz. „Die Kritik, die Polizei und die Stadt Amberg sähen untätig zu, obwohl es für die Anwohner kaum mehr möglich sei zu schlafen, ist damit auf keinen Fall gerechtfertigt.“

(su)