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Die Donau Philharmonie Wien erzählt „Wiener G’schichten“ – Glanzvoller Jahresauftakt am 5. Januar im Amberger Congress Centrum – Solisten sind Heidi Manser und Marco di Sapia

10. November 2017

Amberg. Ein ungewöhnliches Orchester, das vornehmlich Musik im „Originalklang der Jahrhundertwende“ darbietet und seinem Publikum verspricht, „Oft Gehörtes“, „Nie Gehörtes“ und „Unerhörtes“ auf die Bühne zu bringen – das ist die Donau Philharmonie Wien. Am Freitag, 5. Januar 2018, um 19 Uhr gastiert das hochkarätige Ensemble bereits zum dritten Mal in Amberg. Es wird das Neujahrskonzert im Amberger Congress Centrum bestreiten und damit für einen klang- und schwungvollen Auftakt in das Jahr 2018 sorgen.

Bei seinem diesjährigen Auftritt hat das Ensemble eine Vielzahl an „Wiener G’schichten“ mit im Gepäck und dazu Werke von Franz Lehár, Jaques Offenbach, Franz von Suppé und den Brüdern Josef und Johann Strauss – um nur einige zu nennen – einstudiert. Neben Auszügen aus „Wiener Blut“ und „Wiener Frauen“ werden dabei unter anderem eine „lustige Witwe“ und der „liebe Augustin“ sowie viele weitere Alt-Wiener Stücke im Mittelpunkt stehen.

Wie Oberbürgermeister Michael Cerny in seiner Begrüßung sowie Kulturreferent Wolfgang Dersch und Alexandra Kummert vom Amberger Congress Marketing (ACM) deutlich machten, laden das Kulturreferat der Stadt Amberg und die ACM gemeinschaftlich zu dieser Veranstaltung ein. Neben der Donau Philharmonie Wien, die erneut unter der Leitung von Manfred Müssauer zu hören sein wird, geben die Sopranistin Heidi Manser und der italienische Bariton Marco di Sapia ein Beispiel ihres herausragenden Könnens.

Manfred Müssauer, ehemaliger Assistent von Herbert von Karajan, hat im Jahr 2000 das Dirigentenamt der Donau Philharmonie Wien übernommen. Er gilt in der internationalen Musikszene als Geheimtipp – doch Starallüren à la „Primadonna des Taktstocks“ sind bei ihm keine zu erwarten. Als Visitenkarte lässt er vielmehr ausschließlich seine künstlerische Arbeit und sein Engagement für zu Unrecht vergessene Werke der Musikliteratur gelten. Und das wird auch am 5. Januar in Amberg wieder deutlich hör- und vernehmbar sein.

Mit der Donau Philharmonie Wien, die mit ihrer brillanten Dramaturgie und den neuartigen Präsentationsformen der zwischen 1860 und 1930 komponierten Werke bereits viel Lob geerntet hat, war auch die Kärntner Sopranistin Heidi Manser schon einmal 2015 im ACC zu hören. Nun kommt die Preisträgerin des internationalen Nico-Dostal-Gesangswettbewerbes ein weiteres Mal an die Vils. Mit ihrer Bühnenpräsenz und Ausdruckskraft sorgt sie immer wieder für Begeisterung. Ihre Engagements führten die Sängerin vor allem in den deutschsprachigen Raum, aber auch in Holland und Italien sowie in Asien und Afrika ist sie schon aufgetreten.

Zweiter Solist des Abends wird der italienische Bariton Marco di Sapia sein. Sapia ist als festes Ensemblemitglied an der Volksoper Wien engagiert und hat sich in der europäischen Musiktheaterlandschaft mit einem breit gefächerten Repertoire einen Namen gemacht. Dabei wusste er nicht nur in Graz, Montpellier, Bukarest und in der Schweiz seine Zuhörer zu begeistern, in den Mozartrollen „Don Giovanni“ und „Leporello“ war er auch an der Mongolischen Staatsoper zu Gast.

Der Kartenvorverkauf für den musikalischen Jahresauftakt beginnt am kommenden Montag, 13. November 2017. Die Tickets sind bei der Tourist-Information Amberg, Hallplatz 2, Telefon 09621-10 12 33, E-Mail tourismus@amberg.de sowie an allen bekannten CTS-Vorverkaufsstellen erhältlich. Der Eintritt kostet in der Kategorie A 32 Euro, ermäßigt 26 Euro, sowie 28 Euro, ermäßigt 22 Euro, in der Kategorie B.

(su)