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Zentrale menschliche Verhaltensformen werden ausgestellt – Bilder von Günter Dollhopf im Foyer des Stadttheaters – Ausstellung von 19. Oktober 2017 bis 19. Mai 2018

17. Oktober 2017

Amberg. „Utopie und Realität“ sind bei Kunst im Foyer zu bewundern. Die Eröffnung der Ausstellung mit Bildern von Professor Günter Dollhopf findet am Donnerstag, 19. Oktober um 19:30 Uhr im Oberen Foyer des Stadttheater Amberg statt. Die Einführung übernimmt Kunsthistorikerin Barbara Leicht. Leroy Liquor sorgt für die musikalische Umrahmung. Die Ausstellung ist bis 19. Mai 2018 bei Veranstaltungen im Stadttheater im Oberen Foyer jeweils eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn zugänglich.

Ausgestellt sind großformatige Digitaldrucke, die anschließend mit Tempera überarbeitet werden. Sie sind alle in den letzten Jahren entstanden und stellen inhaltlich mit den Titeln „Überflieger“, „Weltenwanderer“, „Menschenmassen am Strand“, „Utopie und Realität“, zentrale menschliche Verhaltensformen zur Diskussion. Das große Thema ist der Mensch, der als Formenkonglomerat, mit Verletzungen der Körperteile als gleichsam geschundenes Wesen in Erscheinung tritt.

Formal gesehen, handelt es sich im Gestaltmetamorphose, Deformierung und kompositorische Neuordnung zu ausdrucksstarken Figurenballungen. Eine große Rolle spielt der Raum und die Auswahl und Differenzierung der Farbe. Die Bildformate sind für eine Grafik mit ca. 120 mal 140 Zentimeter groß und die Dimensionen hiesiger Druckmöglichkeiten erreicht.

Der Künstler Günter Dollhopf ist ein Aushängeschild der Metropolregion Nürnberg. Geboren am 25. Mai 1937 in Nürnberg, studierte er von 1958 bis 1961 an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg bei Fritz Griebel und von 1961 bis 1964 an der Akademie der Bildenden Künste in München als Meisterschüler in der Klasse von Hermann Kaspar.

Bereits 1964 zog er nach Amberg, wo er sich seit über ein halbes Jahrhundert zu Hause fühlt. Seine künstlerische Eigenständigkeit führte schon sehr bald zu einer Berufung als Professor an die Akademie der Bildenden Künste Nürnberg, wo er von 1973 bis 1997 lehrte. Sein nun mehr über 50 Jahre andauerndes künstlerisches Schaffen wurzelt immer noch in unbändiger Kreativität, lebt von seiner klaren Vorstellungskraft und überzeugt durch seine präzise handwerkliche Technik.

(grt)