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Bürgerinnen und Bürger werden um Vorsicht gebeten – Städtische E-Mail-Adressen fälschlicherweise als Absender genutzt – Bei Hinweis auf Spammail sofort löschen

12. Oktober 2017

Amberg. Die Stadt Amberg macht darauf aufmerksam, dass derzeit von einem unbekannten Server E-Mails versendet werden, die scheinbar von städtischen Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern abgeschickt wurden. Nicht auf den ersten Blick erkennbar ist, dass sich dahinter in Wahrheit ein bösartiger Trojaner versteckt, der sich auf den Computern einnisten und dort wertvolle Informationen abgreifen kann.

Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürger, die eine E-Mail mit der Absenderadresse eines städtischen Beschäftigten erhalten, werden deshalb um erhöhte Vorsicht gebeten und darauf hingewiesen, die Zuschrift im Zweifelsfall sofort zu löschen. Die Mails mit der vorgetäuschten Mailadresse der Stadt Amberg kommen tatsächlich aus dem Ausland und sind so geschickt aufgebaut, dass sogar einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt selbst den hier befindlichen Anhang geöffnet haben.

Daneben haben sich aber auch schon einige Bürgerinnen und Bürger bei der Stadt Amberg gemeldet und diese vom Erhalt derartiger E-Mails in Kenntnis gesetzt. Die fingierten Zuschriften sind zum einen daran zu erkennen, dass der Absendername nicht mit der in Klammern erkennbaren Mailadresse identisch ist und diese nicht, wie bei städtischen Mailadressen üblich, auf „@amberg.de“ endet.

Zudem befindet sich in den Spamnachrichten ein Link auf eine Seite, die anzuklicken der Empfänger nur mit wenigen einleitenden Worten aufgefordert wird. Die Stadt Amberg warnt ausdrücklich davor, diesem Hinweis Folge zu leisten, der so niemals von der Stadt Amberg kommen würde. Andernfalls besteht die Gefahr, dass sich der Virus auf dem eigenen PC festsetzen und von hier aus Schaden anrichten könnte.

(su)