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Stadt Amberg und Landkreis Amberg-Sulzbach legen neuen Bildungspass auf – Wertvolles Instrument für Neuzugewanderte bei der Jobsuche – Auch potenzielle Arbeitgeber profitieren

22. September 2017

Amberg. Eine wichtige Hilfe und ein ausgezeichnetes Mittel, um sich bei potenziellen Arbeitgebern mit allen vorhandenen Abschlüssen und Zertifikaten vorzustellen, ist der neue Bildungspass, der Migrantinnen und Migranten ab sofort zur Verfügung steht. Oberbürgermeister Michael Cerny und Landrat Richard Reisinger stellten dieses Gemeinschaftsprojekt von Stadt Amberg und Landkreis Amberg-Sulzbach vor, das den Menschen dabei helfen soll, leichter Arbeit zu finden und sich in Deutschland schneller integrieren zu können.

Gemeinsam forderten sie all Jene, die gerade eben oder bereits vor einiger Zeit zugewandert sind und bei uns Fuß fassen wollen, dazu auf, regen Gebrauch von diesem Angebot zu machen. Es waren die beiden bei den Volkshochschulen angesiedelten Bildungskoordinatorinnen für Neuzugewanderte, Franziska Rupprecht für die Stadt Amberg und Ulrike Zimmermann für den Landkreis, die den neuen Bildungspass in guter Zusammenarbeit ins Leben gerufen und erarbeitet haben.

Die Koordinatorinnen, die Nachfolgerin der nunmehr in Mutterschutz gegangenen Franziska Rupprecht Christina Gerl sowie die Leiter der Volkshochschulen Thomas Boss (Stadt Amberg) und Manfred Lehner (Landkreis) stellten das Projekt daher auch gemeinsam mit dem Oberbürgermeister und dem Landrat vor. Michael Cerny und Richard Reisinger zeigten sich froh und dankbar über das neue Instrument, das allen Beteiligten – Arbeitgebern wie neuzugewanderten Menschen, die Arbeit suchen – das Zusammenfinden und den Einstieg erleichtert.

Der neue Bildungspass steht den Migrantinnen und Migranten zur freiwilligen Nutzung kostenlos zur Verfügung und wird ab einem Alter von 15 Jahren empfohlen. Er kann verwendet werden, um alle bildungs- und berufsrelevanten Dokumente zu sammeln und sich so bei Praktikumsbetrieben oder Arbeitgebern professionell vorstellen zu können. Mit dem Bildungspass sind alle Bewerberinnen und Bewerber aber auch optimal für ein Beratungsgespräch - zum Beispiel bei der Agentur für Arbeit oder im Jobcenter – vorbereitet.

Im Pass findet sich eine Übersicht der regionalen Anlaufstellen sowie die Möglichkeit, die enthaltenen Vordrucke mit eigenen Informationen zu befüllen. Dazu liegt unter anderem ein vorgefertigter Lebenslauf bei, der entweder handschriftlich oder online ausgefüllt werden kann. Außerdem befindet sich darin eine Vorlage zum Nachweis von Praktika, ehrenamtlichen Weiterbildungsangeboten, Sprachkursen und ähnlichen Qualifizierungsmaßnahmen.

Der Bildungspass kann und soll darüber hinaus aber auch laufend um Dokumente wie persönliche Zertifikate und Arbeitszeugnisse erweitert werden, die den vorhandenen Vordrucken nurmehr hinzugefügt werden müssen. Der Pass ist erhältlich bei der Migrations- und Asylsozialberatung, beim Jugendmigrationsdienst, beim Jobcenter, bei der Agentur für Arbeit, in den Berufsintegrationsklassen an den Berufsschulzentren sowie in den Übergangsklassen an den Mittelschulen. Weitere Informationen und alle Dokumente im Bildungspass auch zum Download werden außerdem voraussichtlich ab Oktober auf den Homepages welcome.amberg.de und www.vhs-as.de zu finden sein.

(su)