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Amnestieregelung für Abgabe von illegalen Waffen und illegaler Munition – Frist endet am 1. Juli 2018 – Transport nur in verschlossenen Behältnissen erlaubt

12. Juli 2017

Amberg. Die Stadt Amberg weist darauf hin, dass mit Inkrafttreten des Zweiten Gesetzes zur Änderung des Waffengesetzes auch Voraussetzungen für die Strafverzichtsregelung für die Abgabe von illegalen Waffen und illegaler Munition geschaffen wurde. Die Strafverzichtsregelung greift nur bei der Abgabe einer Waffe oder von Munition bei der zuständigen Waffenbehörde oder bei einer Polizeidienststelle.

Das Unbrauchbarmachen einer unerlaubt besessenen Waffe oder unerlaubt besessener Munition oder die Abgabe an einen Berechtigten ist nicht möglich, um die Strafverzichtsregelung in Anspruch nehmen zu können. Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass die Waffe in einem verschlossenen Behältnis zum Abgabeort transportiert wird. Die Amnestieregelung wurde im Zuge der Verschärfungen des Waffenrechts geschaffen und stellt die einfachste Möglichkeit dar, sich illegaler Waffen und Munition zu entledigen ohne Strafen oder andere unangenehme Folgen befürchten zu müssen. Diese Regelung gilt ab sofort bis zum 1. Juli 2018.

Zudem sind auch die Besitzer legaler Waffen aufgerufen, diese samt Munition abzugeben, sofern sie diese nicht mehr benötigen. Zielgruppe sind hier vor allem Waffenbesitzer, die diese geerbt und als Altbesitz auch ordentlich angemeldet haben. Mit der Gesetzesänderung werden unter anderem auch die Anforderungen an die Aufbewahrung von Schusswaffen sowie das Sicherheitsniveau angehoben und an aktuelle technische Standards angepasst. Den Interessen der Besitzer von bereits vorhandenen Sicherheitsbehältnissen wird durch eine Besitzstandsregelung Rechnung getragen.

(grt)