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Gutachterausschuss der Stadt Amberg beschließt Bodenrichtwerte und Grundstücksmarktbericht – Keine Änderungen im Altstadtbereich – Verkaufszahlen von Eigentumswohnungen steigen

14. Juni 2017

Amberg. Der Gutachterausschuss für die Stadt Amberg hat die neuen Bodenrichtwerte mit Stand zum 31. Dezember 2016 und den Grundstücksmarktbericht 2015/2016 beschlossen. Ab dem 19. Juni sind die Richtwerte und der Marktbericht in den neuen Diensträumen der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses in der Steinhofgasse 4 für die Dauer von einem Monat für alle Bürgerinnen und Bürger kostenlos einsehbar.

Zudem können die Bodenrichtwerte und der Marktbericht online unter www.boris-bayern.de kostenpflichtig abgerufen werden. Eine Richtwertauskunft kostet 25 Euro, eine Dauerauskunft 230 Euro und der neue  Grundstücksmarktbericht 30 Euro.

Die Bodenrichtwerte wurden entsprechend von tatsächlichen Verkäufen ermittelt und zum Teil auch konjunkturell angepasst. Die Richtwerte im Altstadtbereich blieben unverändert. Der Spitzenwert liegt hier in der sehr guten Geschäftslage „1a-Lage“ bei 800 Euro pro Quadratmeter und in der „1b-Lage“ bei 650 Euro pro Quadratmeter. Gute und mittlere Geschäftslagen liegen bei 470 bzw. 320 Euro pro Quadratmeter.

In den besten „Wohnlagen“ am Mariahilfberg hat sich der Bodenrichtwert um bis zu 20 Euro pro Quadratmeter auf 250 Euro pro Quadratmeter erhöht. Im Bereich der Pfistermeister- oder Jahnstraße ergaben sich ebenfalls Erhöhungen um bis zu 20 Euro pro Quadratmeter auf 170 Euro pro Quadratmeter. Ein deutlicher Anstieg des Richtwertes um 30 Euro pro Quadratmeter ist im Bereich Kugelbühl-Nord (von der Luitpoldstraße über den Studentenplatz bis hin zu Teilen der Archivstraße und Schillerstraße) zu verzeichnen.

Weiterhin ist der Bodenrichtwert im nordwestlichen Bereich des „Eisbergviertels“ auf 180 Euro pro Quadratmeter angestiegen. Im Übrigen sind die Bodenrichtwerte in den über 150 Bodenrichtwertzonen zum Teil konstant geblieben und zum Teil um überwiegend 5 Euro bis maximal 20 Euro pro Quadratmeter angestiegen. Neubaugebiete, wie beispielsweise an der „Boslarnstraße“ (150 Euro pro Quadratmeter) oder an der „Königsberger Straße“ (135 Euro pro Quadratmeter) wurden neu in die Bodenrichwertübersicht mit aufgenommen.

Im Grundstücksmarktbericht 2015-2016 wurde ausgeführt, dass die Verkaufszahlen (Anzahl der notariellen Urkunden) von Eigentumswohnungen in den vergangenen beiden Jahren um rund 8 Prozent auf 522 angestiegen sind. Der Gesamtumsatz ist im gleichen Zeitraum von 82 Millionen Euro auf 111 Millionen Euro angestiegen. In den Auswertungen der Verkäufe von Eigentumswohnungen in dem neuen Marktbericht konnten in den einzelnen Baujahren zum Teil deutliche Preissteigerungen nachgewiesen werden. Die Anzahl der Verkäufe von Eigentumswohnungen im Jahr 2014 in Höhe von 151 ist im Jahr 2016 auf 219 angestiegen. Die jeweiligen Veränderungen wurden zum Teil in Grafiken im aktuellen Marktbericht dargestellt.

Der Marktanteil im Grundstücksverkehr für landwirtschaftlich oder forstwirtschaftlich genutzte Grundstücke ist im Bereich der kreisfreien Stadt Amberg relativ gering. Deshalb wurden hier auch die Vergleichswerte aus den letzten vier Jahren (2013 - 2016) herangezogen. In diesen Märkten ist das Preisniveau relativ konstant. Die Bodenrichtwerte für landwirtschaftliche Flächen liegen im Stadtgebiet von Amberg unverändert bei 4,50 Euro pro Quadratmeter und forstwirtschaftliche Flächen bei 2,00 Euro pro Quadratmeter.

(grt)