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2017 bereits eine Reihe von Straßenbaumaßnahmen durchgeführt – Bergauffahrt wieder frei befahrbar – Sanierungsarbeiten waren dringend notwendig

24. Mai 2017

Amberg. Am Mittwoch, 24. Mai, konnte die Bergauffahrt nach rund zweimonatiger Bauzeit für den Verkehr freigegeben werden. „Damit ist die Straße rechtzeitig zur Diözesanwallfahrt am Sonntag, 27. Mai, wieder befahrbar“, freute sich Oberbürgermeister Michael Cerny, der sich zusammen mit Josef Setzer vom Tiefbauamt der Stadt Amberg und Siegfried Däs, Bauleiter des zuständigen Bauunternehmens Gebrüder Rubenbauer, vom ausgezeichneten Ergebnis der Sanierungsarbeiten überzeugte.

Im Zuge der Maßnahme wurde der Abschnitt zwischen der Äußeren Raigeringer Straße und dem Antoniweg auf einer Länge von rund 450 Metern ausgebaut. Dabei wurde das Straßenniveau im Rahmen einer sogenannten Oberbauverstärkung zwischen Äußerer Raigeringer Straße und dem Südhang um acht Zentimeter, im weiteren Teilstück bis Antoniweg um zwölf Zentimeter angehoben. Diese Ausbauvariante wurde laut Setzer gewählt, um die Bauzeit möglichst kurz zu halten.

Außerdem wurde bei dieser Gelegenheit in dem Straßenabschnitt zwischen Südhang und Antoniweg ein neuer Kanal mit insgesamt zehn zusätzlichen Straßenabläufen verlegt. Dies war nach Auskunft des städtischen Tiefbauingenieurs erforderlich, da in diesem Bereich bislang keine geregelte Oberflächenentwässerung vorhanden war. Die Baukosten betrugen insgesamt rund 250.000 Euro.

Ein Betrag, der nach übereinstimmender Ansicht der Anwesenden bestens angelegt ist. „Einen weiteren Winter hätte die Straße wohl kaum überstanden“, urteilte Josef Setzer unter Hinweis auf die Frostschäden der vergangenen kalten Jahreszeit. „Es war dringend notwendig, die Bergauffahrt wieder in einen guten Zustand zu versetzen“, war auch Oberbürgermeister Michael Cerny überzeugt.

Noch ist die Baumaßnahme aber nicht vollständig beendet. So müssen nach Auskunft der Baufachleute in den nächsten zwei Wochen noch Restarbeiten wie das Herstellen der Bankette, das Asphaltieren der Nebenflächen und das Anbringen der Fahrbahnmarkierung ausgeführt werden. Währenddessen bleibt die Bergauffahrt aber für den Verkehr geöffnet. „Deshalb bitten wir um Rücksichtnahme vonseiten der Verkehrsteilnehmer“, so Setzer.

Ebenfalls im Rahmen des Treffens wurden auch die weiteren 2017 bereits abgeschlossenen Straßenbauprojekte besprochen. Dazu gehört unter anderem die Bruno-Hofer-Straße, in der vom 10. bis 13. April vorbereitende Maßnahmen durchgeführt wurden und die in der Woche nach Ostern vier Tage lang gesperrt werden musste. In dieser Zeit fand die komplette Straßensanierung auf einer Fläche von rund 6.000 Quadratmetern statt.

Außerdem wurden zwei Brückenkappen an der Drahthammerkreuzung erneuert. Die weiteren Kappen der Unterführung werden im Laufe des Jahres unter lokaler Einengung saniert. Auch die Baltasar-Neumann-Straße und der Bahnübergang an der Sandstraße wurden in den Osterferien instandgesetzt. Zu guter Letzt war auch die Eglseer Straße nach Informationen von Josef Setzer dringend reparaturbedürftig, was eine weitere Baumaßnahme notwendig gemacht hatte.

(su)