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Wettbewerb zum Thema „Vilserleben“ – Am „Tag der Städtebauförderung“ Samstag, 13. Mai, findet im Rathaus eine Bürgerbeteiligung statt – Ideen und Anregungen werden gesammelt

10. Mai 2017

Amberg. Die Regierung der Oberpfalz hat im Rahmen der Entwicklung eines integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) für die Stadt Amberg angeregt, einen Wettbewerb zum Thema Leben an der Vils auszuloben. Im Vorgriff auf dieses Projekt lädt das Baureferat der Stadt Amberg am „Tag der Städtebauförderung“ am kommenden Samstag, 13. Mai, zu einer Bürgerbeteiligung ein. Als Ideenwerkstatt gedacht, wird an diesem Vormittag von 9 bis 13 Uhr das Rathausfoyer geöffnet sein, um den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zu geben, ihre Gedanken, Ideen, Wünsche und Anregungen zum Thema Vils im Stadtgebiet darzulegen.

Mithilfe des Wettbewerbs, der auch vom Amberger Stadtentwicklungsamt sehr begrüßt und unter dem Thema „Vilserleben“ stehen wird, sollen bisher nicht genutzte Freizeit– und Erholungspotenziale vorwiegend im Altstadtbereich und in der unmittelbaren Umgebung ermittelt werden. Zudem ist es auf diese Weise möglich, bisher kaum beachtete Freiraumqualitäten in ein langfristiges Gesamtkonzept mit Freizeitnutzungen einfließen zu lassen.

Im Zentrum des Projektes steht die Vils, die im Mittellauf ihrer Gesamtlänge von 87 Kilometer die Stadt Amberg als größten Ort durchquert, bevor sie in Richtung Süden weiterfließt und schließlich bei Kallmünz in die Naab mündet. Historische Bedeutung besaß die Vils im Mittelalter als Transportweg für das in der Oberpfalz gefertigte Eisen. Mit den sogenannten Plätten transportierte man damals die Eisenerzeugnisse bis nach Regensburg und nahm im Gegenzug Salz wieder mit nach Amberg zurück. Heute ist der ruhig dahinfließende Fluss in weiten Teilen für die meisten eine „Naturschönheit“.

Die Flussabschnitte führen abwechselnd durch ursprüngliche Landschaften sowie städtische Areale und bieten beispielsweise vom Kanu aus interessante Ein- und Ansichten. Insbesondere die Durchquerung der historischen Altstadt und der im Rahmen der Landesgartenschau 1996 renaturierte Grünzug im südlichen Stadtgebiet stellen eine Augenweide dar. So wird die Vils zu einem Erlebnisbereich, dessen Aufenthaltsqualität und Erholungsangebot die Bürgerinnen und Bürger schätzen und lieben.

Ob per Rad, zu Fuß oder mit dem Kanu – der Fluss kann auf unterschiedlichste Art und Weise erlebt werden. Daraus ergeben sich sein Potenzial als Naherholungsort, städtischer Treffpunkt und überregionales Ausflugsziel, dem sich die Besucher des Rathauses am „Tag der Städtebauförderung“ widmen sollen. Neben diesen und weiteren grundsätzlichen Informationen zum Thema Vils und Wettbewerb werden ihnen schriftliche, mündliche und figürliche Gestaltungsmöglichkeiten geboten. Dabei sind Fotoergänzungen, Texte, Zeichnungen und räumliches Arbeiten – etwa mit Knetmasse – ausdrücklich erwünscht. Die Ergebnisse dieser Beteiligung sollen anschließend ausgestellt werden.

(su)