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50 Mülltonnenboxen im D-Programm werden entfernt – Die gut gepflegten und noch genutzten Behälter hingegen bleiben erhalten – Sachgebiet Grün beseitigt den Missstand

28. April 2017

Amberg. Nachdem sich in der Vergangenheit mehrere Bürger wegen des schlechten Zustands unbenutzter Mülltonnenboxen im D-Programm an Oberbürgermeister Michael Cerny gewandt hatten, konnte vom Sachgebiet Grün des Baureferates nun eine adäquate Lösung gefunden werden. „Wir haben bereits damit begonnen, die maroden und nicht mehr benutzten Tonnenschränke abzubauen, die gut erhaltenen, sanierten und noch verwendeten Boxen hingegen bleiben erhalten“, gibt Sachgebietsleiter Bernhard Frank bekannt.

Seinen Erkenntnissen zufolge hatte es ursprünglich 274 dieser Boxen in der Wohnanlage gegeben. 2013 und 2014 waren im Zuge von Baumaßnahmen schon einmal 27 von ihnen entfernt worden. „Jetzt werden weitere 50 Müllhäuschen ersatzlos beseitigt“, so Frank. Zuvor musste er jedoch erst einmal eine Eigentümerbeteiligung durchführen. „Zum Teil waren etliche Nachforschungen erforderlich, um überhaupt zu erfahren, wem die nicht mehr genutzten Boxen gehören“, berichtet der Fachmann für Grünplanung und Landespflege.

Diese befänden sich teilweise in derart schlechtem Zustand, dass schon aus Gründen der Verkehrssicherheit reagiert werden musste. „Die meisten dieser Boxen sind nicht abgesperrt. Manche Türen sind stark verrostet oder schon aus der Verankerung gebrochen. Hier besteht akute Verletzungsgefahr“, erläutert Bernhard Frank. Auch seien die Behältnisse in der Vergangenheit mehrfach für die Abfallentsorgung missbraucht worden, mit dem Ergebnis, dass sich in ihnen Müll und Unrat angesammelt hat.

Andererseits habe sich aber auch gezeigt, dass sich an anderen Standorten Eigentümergemeinschaften vorbildlich um die Erhaltung der Mülltonnenbehältnisse kümmerten und diese darum bestens gepflegt und nutzbar seien. „In diesen Bereichen besteht auch kein Handlungsbedarf. Deshalb haben wir beschlossen, sie auch weiterhin stehen zu lassen“, erläuterte der Grünplaner.

Wie sich im Rahmen der Ende des vergangenen Jahres durchgeführten Befragung außerdem ergeben habe, hätten sich einige der Anwohner als Ersatz für die aufgelassenen Mülltonnenplätze zusätzliche Stellplätze gewünscht. Dies sei jedoch ohne Bebauungsplanänderung nicht möglich. Außerdem müssten die Anwohner in diesem Fall damit rechnen, zur Zahlung von Erschließungsbeiträgen herangezogen zu werden.

(su)