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Mobiler Stand zum integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept – Meinung der Bürger wurde abgefragt – Weitere Bürgerbeteiligung vorgesehen

27. April 2017

Amberg. „Ihre Meinung ist gefragt!“ Unter diesem Motto konnten die Altstadtbesucher dem integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept der Stadt Amberg (ISEK) Leben einhauchen. Dazu hatte das mit der Konzepterstellung beauftragte Planungsbüro Dragomir für die erste Veranstaltung zur Bürgerbeteiligung vor dem Pfarramt St. Martin einen mobilen Stand aufgebaut.

Hier konnten die Bürgerinnen und Bürger all die Orte in der Stadt markieren, die ihnen besonders gut gefallen oder wo ihrer Ansicht nach Verbesserungsbedarf besteht. Vertreter des Planungsbüros Dragomir und der Stadt Amberg standen ihnen dabei mit Rat und Tat zur Seite, um Fragen zu beantworten und gegebenenfalls auch Hilfestellung bei der Orientierung auf dem Luftbild zu leisten. Auch Bürgermeisterin Brigitte Netta und Baureferent Markus Kühne hatten es sich als Vertreter der Stadt nicht nehmen lassen, am Stand Rede und Antwort zu stehen.

Trotz des nasskalten Wetters nahmen viele Menschen die Gelegenheit wahr, stehenzubleiben und ihre Meinungen und Ideen auf den eigens dafür ausgelegten Postkarten festzuhalten und diese an einer Pinnwand zu befestigen. Daraus entwickelten sich bereits vor Ort interessante Gespräche und ein vielfältiger Meinungsaustausch, der die Grundlage für ein solches über das gesamte Stadtgebiet gespanntes Konzept bilden soll. Insgesamt gingen im Laufe der vier Stunden rund 300 Anregungen und Hinweise ein.

Dazu kamen noch einmal etwa 250 bis 300 rote und grüne Klebepunkte, die grafisch die Sicht der Bürger auf ihre Stadt widerspiegeln sollten. So fanden sich im Bereich der Bahnhofsstraße mit Neuer Münze und Bürgerspitalareal sowie im Bahnhofsumfeld eine größere Anzahl an roten Punkten und verdeutlichte damit den dort bestehenden Verbesserungsbedarf. Auch die Marienstraße und deren Umfeld wurden im Hinblick auf die derzeit sehr schwierige Parksituation öfter als rote Klebefläche gewählt. Im restlichen Stadtgebiet stach außerdem der Bereich um die Fuggerstraße heraus.

Es wurden aber auch zahlreiche positive Bewertungen abgegeben. Besonders gut wurde von den Bürgern das südliche Altstadtgebiet bewertet. Viele grüne Punkte wurden hier entlang der Vils und im Bereich des ehemaligen Landesgartenschaugeländes befestigt. Auch der Englische Garten und der Altstadtgrüngürtel fanden bei den Bürgern großen Anklang. Das Ergebnis der weiteren Auswertung wird auch die Basis für die nächsten Bürgerbeteiligungen bilden, von denen noch einige stattfinden werden.

Dazu sind unter anderem Stadtspaziergänge, Wirtshausgespräche und Planungswerkstätten geplant. Die Termine werden jeweils rechtzeitig auf der Homepage der Stadt in der Rubrik ISEK Amberg bekannt gegeben. Es lohnt sich also, sich dort zu informieren. Das Baureferat und das Büro Dragomir bedanken sich bereits jetzt bei den Bürgerinnen und Bürgern, die mit ihren Anliegen, Anregungen und Vorschlägen dazu beitragen, ein zukunftsfähiges Konzept für die Stadt zu entwickeln, das sich an den Bedürfnissen und der Sichtweise der Bewohner und Besucher orientieren kann.

(su)