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OB Michael Cerny empfängt den neuen Geschäftsstellenleiter der Arbeitsagentur Manfred Tröppl – Gute Zusammenarbeit vereinbart – Abbau der Arbeitslosigkeit das gemeinsame Ziel

11. April 2017

Amberg. In Amberg geboren und zur Schule gegangen, bereits von 1987 bis 2005 in der Amberger Geschäftsstelle der Agentur für Arbeit tätig gewesen und nach zwölf Jahren in der Hauptagentur Schwandorf wieder in seine Heimat zurückgekehrt: Das ist Manfred Tröppl, der seine Position als neuer Leiter des Geschäftsstellenverbundes Amberg-Sulzbach-Rosenberg zum 1. April angetreten hat. Jetzt absolvierte der 53-jährige verheiratete Vater von drei Kindern seinen Antrittsbesuch bei Oberbürgermeister Michael Cerny und verständigte sich mit ihm auf eine gute zukünftige Zusammenarbeit.

Wie der Amberger OB bekräftigte, haben beide das gleiche Ziel: Möglichst viele Menschen, die ohne Arbeit sind, wieder in Lohn und Brot zu bringen und dabei besonders ausbildungswilligen, motivierten Arbeitssuchenden unter die Arme zu greifen. Ein wichtiges Thema war deshalb auch das Projekt CURA, das die Bayerische Staatsregierung in ihrer Kabinettssitzung am 4. April in Amberg auf den Weg gebracht hat, um Langzeitarbeitslosigkeit zielgerichtet zu bekämpfen. Ebenfalls im Mittelpunkt des Gesprächs standen aber auch der Fachkräftemangel und besonders die Tatsache, dass die Zahl der zu besetzenden Lehrstellen auch künftig die Anzahl der Bewerber deutlich übersteigen wird.

„Dies wird für die Wirtschaft dauerhaft zu einem echten Problem“, stellte Manfred Tröppl fest und erläuterte, dass dafür dringend Alternativen benötigt würden. Ein Augenmerk richteten er und OB Michael Cerny aber auch auf den weiteren Ausbau des dualen Studiums am Standort Amberg der Ostbayerischen Technischen Hochschule OTH Amberg-Weiden. „Dabei sind wir in der glücklichen Lage, dass wir genau das, was die Industrie in Amberg braucht, in den Studiengängen vor Ort anbieten können“, so der Amberger Oberbürgermeister.

(su)