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Förderbescheide für Baumaßnahmen an der Städtischen Wirtschaftsschule übergeben – Staatssekretär Füracker traf dazu mit OB Cerny und Landrat Reisinger im Rathaus zusammen

In Amberg wird die Städtische Wirtschaftsschule saniert, umgebaut und erweitert. Zudem werden Räume für die Ganztagesschule geschaffen. „Die Schülerinnen und Schüler behalten damit die Möglichkeit eines wohnortnahen Schulbesuchs“, stellte Finanz- und Heimatstaatsekretär Albert Füracker bei der Übergabe zweier Förderbescheide in Höhe von 1,09 Millionen Euro für diese und 1,82 Millionen Euro für eine weitere Baumaßnahme im Landkreis am Freitag, 7. April, im Amberger Rathaus fest.

Oberbürgermeister Michael Cerny und Landrat Richard Reisinger dankten dem Staatssekretär für diese Unterstützung. Bei den Förderbescheiden handelt es sich um Teilbeträge der Gesamtförderung zweier Schulbaumaßnahme in Höhe von knapp 3,5 Millionen Euro für die Wirtschaftsschule und 4,7 Millionen Euro für das Sonderpädagogische Förderzentrum in Sulzbach-Rosenberg, die aus Mitteln nach dem Finanzausgleichgesetz zwischen Staat, Gemeinden und Gemeindeverbänden (FAG) stammen. Alle drei waren sich darin einig, dass die Förderung aus FAG-Mitteln „ein gutes, bewährtes Instrument für die Kommunen“ sei.

Ohne diese Möglichkeit hätte im Schulbereich in den vergangenen Jahren nur die Hälfte der Baumaßnahmen durchgeführt werden können, zeigte sich der Amberger Oberbürgermeister überzeugt. Michael Cerny bedankte sich bei Albert Füracker aber nicht nur für diesen angesichts eines großen Schulsanierungsbedarfs in Stadt und Landkreis dringend notwendigen finanziellen Beistands: Auch persönlich fühle man sich bei Albert Füracker, aus Parsberg und damit aus der Oberpfalz stammend, bestens aufgehoben.

„Wir tun, was wir können und setzen uns gezielt dafür ein, dass die Gelder in die richtigen Bereiche fließen“, erklärte Füracker und betonte, wie wichtig es sei, „dass jeder das bekommt, was er braucht“. Insgesamt seien die Fördermittel für den kommunalen Hochbau Bestandteil des „unverändert kommunalfreundlichen bayerischen Staatshaushalts, in dem jeder vierte Euro für Gemeinden, Landkreis und Bezirke vorgesehen ist“.

Der kommunale Finanzausgleich weist 2017 in Bayern mit 8,9 Milliarden Euro ein Rekordvolumen auf. Dabei liegt ein Schwerpunkt in diesem Jahr vor allem auf der Stärkung der kommunalen Investitionskraft. Dies zeige sich insbesondere dadurch, dass die Mittel für die Förderung des kommunalen Hochbaus „um 70 Millionen Euro auf nunmehr 500 Millionen Euro angehoben worden sind“, was Staatssekretär Füracker bei dieser Gelegenheit nochmals deutlich hervorhob.