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Abschließender Vortrag zum Amberger Gesundheitsforum – Prof. Dr. Engelbrecht berichtet über Bildgebung in der Urologie – Dienstag, 21. Februar um 19.30 Uhr

17. Februar 2017

Amberg. „Vom Nierenstein bis zum Prostatakarzinom. Bildgebung in der Urologie“ lautet der Titel des Vortrags, der am kommenden Dienstag, 21. Februar, um 19.30 Uhr das diesjährige Gesundheitsforum im Großen Saal des Rathauses beschließt. Als Referent und Ansprechpartner des Abends wird der Chefarzt des Instituts für diagnostische und interventionelle Radiologie am Klinikum St. Marien Prof. Dr. Volkher Engelbrecht zur Verfügung stehen und ausführlich über radiologische Untersuchungsmethoden bei urologischen Erkrankungen berichten.

Gerade auch auf diesem medizinischen Gebiet spielt seinen Aussagen zufolge die Bildgebung eine wichtige Rolle. Diese hat sich in den letzten zwanzig Jahren entscheidend weiterentwickelt und die Diagnose sowie Behandlung zahlreicher Erkrankungen erheblich verbessert. Das Spektrum für ihren Einsatz sei sehr breit und umfasse unter anderem auch das Thema Nierensteine. Diese sind meist harmlos, solange sie im Nierenbecken liegen. Wandern sie in den Harnleiter, verursachen sie erhebliche Schmerzen und können über einen Harnstau zu gefährlichen Infektionen führen.

Mittels radiologischer Bildgebung können die Steine nicht nur nachgewiesen, sondern auch deren chemische Zusammensetzung beurteilt werden, was für die weitere Behandlung oft entscheidend ist.  Verfahren wie die Computertomographie (CT) und Kernspintomographie (MRT) helfen aber auch bei der Erkennung, Ausbreitungsdiagnostik und Therapieplanung von bösartigen Tumoren, die vom Nierengewebe, Nierenbecken, Harnleiter oder der Harnblase ausgehen können.

Seit wenigen Jahren ermöglicht die hochaufgelöste MRT der Prostata eine hervorragende Beurteilung des Organs, sodass auch kleine Tumore erkennbar sind. Diese MRT hilft dem Urologen bei der weiteren Diagnostik, insbesondere bei der gezielten ultraschallgesteuerten Gewebsentnahme. Aber auch Frauen profitieren von den Möglichkeiten radiologischer Bildgebungsverfahren. So wird beispielsweise eine dynamische MRT durchgeführt, um den Beckenboden zu untersuchen, der häufig von einer Senkung betroffen ist und eine Stressinkontinenz zur Folge hat.

Wie stets bei den Vorträgen zum Amberger Gesundheitsforum wird es den Anwesenden möglich sein, im Anschluss an die Ausführungen von Prof. Dr. Engelbrecht Fragen zu stellen. Die Teilnahme an dieser Veranstaltungsreihe, die vom Klinikum St. Marien in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule der Stadt Amberg durchgeführt wird, ist kostenlos. (su)