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Frühjahrs-Häckselaktion vom 6. bis 10. März – Ab sofort werden Anmeldungen entgegengenommen – Der Weg zum Grüncontainer kann entfallen

10. Februar 2017

Amberg. Ab sofort ist es möglich, sich bei der Stadt Amberg für die Frühjahrs-Häckselaktion anzumelden, die vom 6. bis 10. März 2017 anberaumt ist. Bis 24. Februar nimmt die Abfallberatung der Stadt Amberg entsprechende Vormerkungen entgegen. Anmelden können sich alle Bürgerinnen und Bürger, deren Grundstück an die städtische Hausmüllabfuhr angeschlossen ist. Zu ihnen kommt die Stadtgärtnerei mit einem Häcksler, um vor Ort Sträucher und Äste zu zerkleinern.

Dabei wird Strauch- und Baumschnitt mit einem Durchmesser von bis zu 25 Zentimetern angenommen. Wurzelstöcke und kleinteiliges Grüngut wie Bodendecker hingegen werden nicht gehäckselt. Freddy, das Amberger Müllmaskottchen, erläutert Gartenbesitzern die Vorteile einer Teilnahme: Der Weg zum Grüncontainer entfällt und das Häckselgut kann gekauftes Rindenmulch ersetzen.

Die Gebühren sind wie folgt gestaffelt: 30 Minuten Häckselzeit kosten 12 Euro, für jede weitere angefangene Viertelstunde werden 8 Euro abgerechnet. Die maximale Häckselzeit beträgt zwei Stunden. Anmeldungen nimmt die städtische Abfallberatung unter Telefon 09621/10248 oder per E-Mail an die Adresse umwelt@amberg.de entgegen. Außerdem kann man sich auf der Website www.amberg.de/umwelt - Abfallberatung online anmelden.

Empfehlenswert ist die Häckselaktion gerade auch für ältere Menschen. Denn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtgärtnerei übernehmen die Aufgabe, den Häcksler zu befüllen. Ein Vorzerkleinern ist nicht notwendig, da ein Großhäcksler im Einsatz ist. Das Material muss lediglich an einer gut erreichbaren Stelle bereitgelegt werden, wie sie zum Beispiel von der Müllabfuhr bei Tonnenentleerung angefahren wird.

Das Häckselgut kann jedoch nicht aus Grundstücken herangeholt oder über Zäune gehoben werden. Die zerkleinerten Äste und Sträucher verbleiben anschließend vor Ort. Abfallmaskottchen Freddy weiß, was man damit am besten anfangen kann. „Holzhäcksel enthalten nur wenige Nährstoffe und stören das Wachstum von Unkraut“, erläutert der kleine grüne Frosch.

Da sie sich zudem sehr positiv auf die Bodenstrukturen auswirken, sind sie im heimischen Garten vielseitig verwendbar. „Am besten eignen sich die Häcksel zum Abdecken der Gartenwege und zum Auslegen unter Hecken- und Beerenpflanzungen. Aber auch als Strukturmaterial für die heimische Kompostierung oder die Biotonne sind sie ideal“, so Freddy. Dort nämlich sei das Häckselgut ein idealer Zusatz für feuchtes organisches Material wie Küchenabfälle oder Rasenschnitt.

Sollte das Häckseln aufgrund ungeeigneter Witterungsverhältnisse in der anvisierten Woche nicht möglich sein, wird versucht, die Häckselwoche aufgrund des Heckenschneideverbots von März bis September in Absprache mit dem Naturschutz etwas nach hinten zu verschieben. Sollte dieser Zeitraum nicht ausreichen, so entfällt die Häckselwoche im Frühjahr ganz, informiert die städtische Abfallberatung. Nächstmöglicher Termin wäre dann die Woche vom 6. bis 10. November. (su)