amberg.de
     LEBEN IN AMBERG
     TOURISMUS
     KULTUR
     RATHAUS
     WIRTSCHAFT
amberg.de

SUCHE

KONTAKT

LINKS
„Schlüsselloch-OP“ bei Leistenbrüchen – Mit diesem Thema wird das diesjährige Gesundheitsforum am kommenden Dienstag eröffnet – Freier Eintritt

„OP durchs Schlüsselloch – Leistenbruchoperation bei Kindern und Erwachsenen“ mit diesem Thema, das viele Menschen betrifft, startet am Dienstag, 7. Februar, um 19.30 Uhr das diesjährige vom Klinikum St. Marien und von der Stadt Amberg veranstaltete Gesundheitsforum im Großen Rathaussaal. Betroffene und Interessierte sind dazu eingeladen, sich von Dr. Georg Brugger, dem Leitenden Oberarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie am Klinikum, und Oberarzt Alexander Worm, Facharzt für Kinderchirurgie, über das Thema eingehend informieren zu lassen und abschließend eigene Fragen zu stellen.

Ein Leistenbruch entsteht durch eine angeborene Schwachstelle im Leistengewebe, die sich mit der Zeit vergrößert und für die Betroffenen sehr schmerzhaft sein kann. Leistenbrüche kommen bei Erwachsenen und Kindern vor, Männer sind häufiger davon betroffen als Frauen. Wird ein Leistenbruch festgestellt, dann muss gehandelt werden, um die Menschen vor Schaden zu bewahren. Dadurch werden mehr als 200.000 Leistenbrüche jedes Jahr in deutschen Kliniken operiert. Früher hieß das für die betroffenen Patienten: Wiederherstellung der Leiste in einer offenen Operation und zwei Wochen körperliche Schonung.

Inzwischen jedoch können Leistenbruchoperationen minimalinvasiv, also mit sehr kleinen Schnitten, durchgeführt werden. Diese sogenannte Schlüsselloch-Chirurgie zeichnet sich dadurch aus, dass durch sie fast kein Gewebe verletzt wird und keine Nerven durchtrennt werden müssen. Außerdem wird der Samenstrang geschont und es ist eine bessere Beurteilung sowie eine etwaige Operation der Gegenseite in einem Eingriff möglich. Diese Operationsmethode erfordert jedoch jahrelange Erfahrung und modernste technische Ausstattung. Beides gehört in der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie am Klinikum St. Marien Amberg seit vielen Jahren zum Standard und kommt bei Erwachsenen sowie Kindern zum Einsatz.

Wie diese Schlüsselloch-Methode funktioniert und wo die Vorteile für die betroffenen Patienten liegen, erklären Dr. Georg Brugger und Oberarzt Alexander Worm in ihrem Vortrag. Im Anschluss daran eröffnet sich den Zuhörerinnen und Zuhörern die Gelegenheit, sich mit ihren Problemen und Fragen direkt an die Ärzte zu wenden. Diese Möglichkeit bietet sich auch dem Publikum der beiden folgenden Dienstagabende, an denen im Rahmen des Gesundheitsforums weitere wichtige Themen behandelt werden. Dabei stellt sich am 14. Februar das Gefäßzentrum des Klinikums im Amberger Rathaus mit seiner Rundumversorgung vor, am 21. Februar wird die radiologische Bildgebung in der Urologie einer genauen Betrachtung unterzogen.  Veranstaltungsbeginn ist jeweils um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

(su)