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Nach dem Frost geht es los - Deutsche Telekom und Stadt Amberg konkretisieren den vereinbarten Ausbau des schnellen Internets

Ganz nach dem Motto „Mit dem Reden macht mas aus!“ konnte Oberbürgermeister Michael Cerny dieser Tage in seinem Dienstzimmer die beteiligten Fachstellen der Deutschen Telekom und der Stadt Amberg zu einem Arbeitsgespräch begrüßen. Dabei ging es um den möglichst reibungslosen Ausbau des schnellen Internets in Speckmannshof, Atzlricht, Neuricht, dem Industriegebiet Süd, dem Industriegebiet Nord und in den Teilen der Regensburger und Sulzbacher Straße sowie Kemnathermühle.

In den Genuss des Breitbandausbaus kommen alle Gebäude in den Erschließungsgebieten, die derzeit von keinem Anbieter mit einer Übertragungsrate im Download von mindestens 30 Mbit versorgt werden, und damit insgesamt rund 345 Haushalte. Die Telekom-Mitarbeiter Josef Markl und Enrico Delfino hatten Steffen Wenzel von der Technikniederlassung Nord aus Hannover mitgebracht. Das norddeutsche Team um Wenzel wird die Umsetzung des Breitbandausbaus übernehmen, um die bayerischen Kollegen zu entlasten.

„Durch das bayerische Breitbandförderprogramm gibt es für die Telekom derzeit in Bayern sehr viel zu tun“, so die einhellige Meinung in der Runde. Für die geplanten Maßnahmen erhält die Stadt Amberg vom Freistaat Bayern einen Zuschuss von etwa 488.000 Euro. Die notwendigen Tiefbauarbeiten werden nach der Frostperiode im März oder April beginnen können und sollen das Jahr über mit möglichst wenig Beeinträchtigungen für den Verkehr durchgeführt werden. Ende des Jahres soll der Ausbau abgeschlossen und das schnelle Internet für die Kunden nutzbar sein, so das Ziel der Telekom.

Dazu werden ungefähr 28 Kilometer Glasfaserkabel verlegt, jeweils vier Multifunktionsgehäuse und Glasfaser-Netzverteiler aufgestellt und diese mit modernster Technik ausgestattet. Teilweise werden die Haushalte von dem schnellen Internet profitieren, ohne dass Veränderungen an den Hausanschlüssen vorgenommen werden müssen, weil der nächstgelegene Kabelverzweiger mit einem Glasfaseranschluss versorgt wird und die letzten Meter zum Kunden weiterhin über Kupferkabel bewältigt werden können. Haushalte, die einen Glasfaseranschluss bis ins Gebäude bekommen sollen und deshalb von Baumaßnahmen direkt betroffen wären, werden rechtzeitig schriftlich informiert und können sich entscheiden, ob sie diese Chance nutzen wollen.

(su)