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Amberger Schultheatertage feiern Jubiläum – Bei der 25. Ausgabe laden neun Theaterabende zum Kommen ein – Start wie immer mit Ausschnitten aller Stücke im Stadttheater

Bereits zum 25. Mal finden in diesem Jahr die Amberger Schultheatertage statt. Schülerinnen und Schüler verschiedenster Altersgruppen sind aufgerufen, aktiv daran mitzuwirken und selbst die Bretter zu betreten, die die Welt bedeuten. In diesem Jahr beteiligen sich fünf Einrichtungen zum Teil mit mehreren Ensembles an der Veranstaltungsreihe. Sie alle laden zum Auftakt am Freitag, 17. Februar, um 19.30 Uhr zu einem gemeinsamen Theaterabend in das Stadttheater Amberg ein, um Ausschnitte ihrer Produktionen zu zeigen und neugierig auf die einzelnen Aufführungen zu machen.

Was das Publikum an den insgesamt neun Abenden erwartet, darauf warfen Bürgermeister Martin Preuß, Kulturreferent Wolfgang Dersch, Kulturamtsleiter Thomas Boss und Vertreter der beteiligten Ensembles bei der Programmvorstellung schon einmal einen Blick voraus. Los geht es am Dienstag, 14. März, um 19.30 Uhr im Gerhardinger-Saal der Dr. Johanna-Decker-Schulen mit der Theatergruppe der 7.,9. und 11. Jahrgangsstufe und den Teilnehmerinnen des Wahlfaches Tanz. Sie zeigen unter der Leitung von Peter und Sigrid Ringeisen und dem Titel „Alles wahr. Echt.“ Sketche, gespielte Gedichte, Improvisationstheater und Tanz, die sich allesamt dem „postfaktischen“ Thema widmen.

Platz zwei in zeitlicher Reihenfolge nimmt die Theatergruppe der Mittel- und Oberstufe des Max-Reger-Gymnasiums unter der Leitung von Bianca Rauchenberger und Nina Kohl mit ihrer Aufführung ein, die am Donnerstag, 30. März, um 19.30 Uhr im schuleigenen Festsaal zu sehen sein wird. Im Mittelpunkt ihres Stücks mit dem Titel „Stolz und Vorurteil“, einer von Edmund Linden bearbeiteten Komödie nach dem gleichnamigen Roman von Jane Austen, steht die Geschichte der Familie Bennet und ihrer fünf Töchter, die gut unter die Haube gebracht werden müssen, um ihrer Mutter nach dem Tode des Vaters ein standesgemäßes Dach über dem Kopf zu sichern.

„Himmel und Hölle“ ist ein modernes Mysterienspiel mit Musik überschrieben, das der Leiter des Erasmus-Gymnasiums Peter Seidl in enger Anlehnung an das „Innsbrucker Osterspiel“ von 1391 erdacht hat und gleich auf mehreren Bühnen gespielt wird. Es wird am Dienstag und Mittwoch, 4. und 5. April, jeweils um 19 Uhr in der Schulaula von der Theatergruppe der Mittel- und Oberstufe des Erasmus-Gymnasiums unter der Leitung von Peter Seidl und Susanna Rosemann aufgeführt und verspricht, für die Zuschauer zu einem „himmlisch vergnüglichen Höllenszenario“ zu werden.

Am Donnerstag, 6. April, sind Theaterbegeisterte dann von der Theatergruppe der 12. und 13. Jahrgangsstufe der Staatlichen Fachober- und Berufsoberschule um 19.30 Uhr in die Turnhalle der Schule eingeladen. Die Nachwuchsschauspieler bringen unter der Leitung von Winfried Sima mit „Faust – der Tragödie neuester Streich“ von Ralf Tautz eine durchaus witzige Faustadaption auf die Bühne, in der wieder einmal der altbekannte Dualismus zwischen Gott und dem Teufel, dem Himmel und der Hölle thematisiert wird.

Die folgenden drei Veranstaltungen liegen komplett in der Hand des Gregor-Mendel-Gymnasiums und finden jeweils in der über der Dreifachsporthalle gelegenen Schulmensa statt. Den Anfang macht am Donnerstag, 27. April, um 19.30 Uhr die Theatergruppe der Mittel- und Oberstufe unter der Leitung von Christine Kleinert mit „Doof gelaufen“, einem Stück aus der Feder von Nils Heininger. Das Publikum darf dabei einen Tag im Leben einer WG mit jungen Leuten miterleben, an dem viel passiert und so manches nicht nach Plan läuft.

„Nur ‘ne Handvoll Tausender“ heißt es dann am Donnerstag, 11. Mai, um 19 Uhr, wenn die Unterstufen-Theatergruppe, ebenfalls angeleitet von Christine Kleinert, die Geschichte von drei ältlichen Schwestern in der aufregendsten Zeit ihres Lebens in Szene setzt. Die Grundlage für diese Erzählung rund um die Damen, Banditen und eine vergessene Beute liefert ein Stück von Lothar Krauth. Den vorläufigen Schlusspunkt in der GMG-Mensa setzt die Theatergruppe Obstsalat, verstärkt durch ehemalige Schüler und einen aktuellen Abiturienten unter der Leitung von Claudia Ried. Unter dem Titel „Heute bin ich du!“ erfahren die Zuschauer am Samstag, 13. Mai, ab 19.30 Uhr, wie es ist, jeden Tag in einem neuen Körper aufzuwachen – und dass es tatsächlich nur darauf ankommt, was eine Person in ihrem Innersten ausmacht.

Am Donnerstag, 1. Juni, treibt um 19.30 Uhr im Festsaal des Max-Reger-Gymnasiums „Das Gespenst von Canterville“ sein Unwesen. Unter der Leitung von Gabi Biehler und Diana Schneider wird die Theatergruppe der Unter- und Mittelstufe an diesem Abend versuchen, das Publikum von der wirklichen und wahrhaftigen Existenz von Geistern zu überzeugen. Am Mittwoch, 28. Juni, um 19.30 Uhr sind dann noch einmal das Gregor-Mendel-Gymnasium und Spielleiterin Claudia Ried an der Reihe. Die von ihr betreute Theatergruppe der 6. bis 8. Jahrgangsstufe zeigt an diesem Abend „Zehn Dinge, die ich an dir hasse“ und damit ein freches Stück, in dem ein bisschen Shakespeare, ein bisschen Hollywood, vor allem aber ganz viel Eigenarbeit steckt.

Die Veranstaltungsreihe wird auch in diesem Jahr vom Kulturamt der Stadt Amberg begleitet und von der Kunst- und Kulturförderung der Sparkasse Amberg-Sulzbach unterstützt. Die gesammelten Informationen rund um die 25. Schultheatertage sind in einem Flyer nachzulesen, der unter anderem in der Bürgerinfo im Rathaus, in der Tourist-Info Amberg, im Raseliushaus sowie in den Sparkassenfilialen ausliegt. Übersicht und Infoflyer können auch dem Internet unter anderem auf der Seite der Stadt Amberg www.amberg.de entnommen werden, die Besprechung der einzelnen Aufführungen finden sich auf www.hostasxeng.de.

(su)