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Berechnungsbeispiele zur Grundsicherung

Dies bedeutet z. B. für einen Alleinstehenden mit einer Miete von 304 €, Heizkosten von 40 € und einer Rente von 200 € einen Grundsicherungsbedarf in Höhe von:

Bedarf:

Regelsatz Haushaltsvorstand

424,00 €

+ Miete

304,00 €

+ Heizkosten

40,00 €

= Bedarfs-Summe

768,00 €

- Renteneinkommen nach Abzug des eigenen Beitragsanteils

200,00 €

= ergibt einen Grundsicherungsanspruch

568,00 €

Die Eigenanteile der Beiträge für Kranken- und Pflegeversicherung werden ebenfalls übernommen. Schwerbehinderte, die in ihrem Ausweis das Merkzeichen "G" eingetragen haben, erhalten zusätzlich einen Mehrbedarf von 17 % des Regelsatzes.

Für nicht getrennt lebende Ehegatten oder bei einer eheähnlichen Partnerschaft (beide sind über 65 Jahre alt) mit einer Miete von 350,00 €, Heizkosten von 40,00 €, Renten von 600,00 € und 300,00 € besteht ein Grundsicherungsbedarf in Höhe von :

Bedarf:

1. Person als Haushaltsvorstand

2. Person als 
-angehöriger

Regelsatz anteilig

382,00 €

382,00 €

+ Miete (anteilig)

175,00 €

175,00 €

+ Heizkosten (anteilig)

20,00 €

20,00 €

= Bedarfs-Summe

577,00 €

577,00 €

- Renteneinkommen nach Abzug des eigenen
   Beitragsanteils

600,00 €

300,00 €

= Überschuss

23,00 €

= ungedeckter Bedarf

277,00 €

- Überschuss beim Partner

23,00 €

= Grundsicherungsanspruch

0,00 € 

254,00 €

Wenn das Einkommen nicht ausreicht, aber einzusetzendes Vermögen vorhanden ist, wird dieses auf den Bedarf nach dem SGB XII so lange angerechnet, bis es verbraucht ist, d. h. es gibt so lange keine Grundsicherung. Nach dem Verbrauch des Vermögens kann allerdings erneut Antrag auf Grundsicherungsleistungen gestellt werden.