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Berechnungsbeispiele zur Grundsicherung

Dies bedeutet z. B. für einen Alleinstehenden mit einer Miete von 280 €, Heizkosten von 40 € und einer Rente von 200 € einen Grundsicherungsbedarf in Höhe von:

Bedarf:


Regelsatz Haushaltsvorstand


382,00 €


+ Miete


285,00 €


+ Heizkosten


50,00 €


= Bedarfs-Summe


717,00 €


- Renteneinkommen nach Abzug des eigenen Beitragsanteils


200,00 €


= ergibt einen Grundsicherungsanspruch


517,00 €

Die Eigenanteile der beiträge für Kranken- und Pflegeversicherung werden ebenfalls übernommen. Schwerbehinderte, die in ihrem Ausweis das Merkzeichen "G" eingetragen haben, erhalten zusätzlich einen Mehrbedarf von 17 % des Regelsatzes.

Für nicht getrennt lebende Ehegatten oder bei einer eheähnlichen Partnerschaft (beide sind über 65 Jahre alt) mit einer Miete von 300,00 €, Heizkosten von 40,00 €, Renten von 600,00 € und 300,00 € besteht ein Grundsicherungsbedarf in Höhe von :

Bedarf:

 


1. Person als Haushaltsvorstand


2. Person als
-angehöriger


Regelsatz anteilig


345,00 €


345,00 €


+ Miete (anteilig)


150,00 €


150,00 €


+ Heizkosten (anteilig)


30,00 €


30,00 €


= Bedarfs-Summe


525,00 €


525,00 €


- Renteneinkommen nach Abzug des eigenen
   Beitragsanteils
 


600,00 €


300,00 €


= Überschuss


75,00 €

 


= ungedeckter Bedarf

 


225,00 €


- Überschuss beim Partner
 

 


75,00 €


= Grundsicherungsanspruch


0,00 €


150,00 €

    
Wenn das Einkommen nicht ausreicht, aber einzusetzendes Vermögen vorhanden ist, wird dieses auf den Bedarf nach dem SGB XII so lange angerechnet, bis es verbraucht ist, d. h. es gibt so lange keine Grundsicherung. Nach dem Verbrauch des Vermögens kann allerdings erneut Antrag auf Grundsicherungsleistungen gestellt werden.