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EU-Umgebungslärmrichtlinie

Lärm ist ein Umweltproblem, vom dem mehr als die Hälfte der Bevölkerung betroffen ist. Die Auswirkungen sind unterschiedlich, beispielsweise auf wirtschaftlicher oder sozialer Ebene. Insbesondere aber können zu hohe Lärmbelastungen zu gesundheitlich negativen Folgen führen. Ziel ist es daher, die Bevölkerung vor Lärm zu schützen, ruhige Gebiete zu schaffen bzw. zu erhalten.

Das Europäische Parlament und der Rat der Europäischen Union hat hierzu am 25. Juni 2002 die Richtlinie 2002/49/EG (EU-Umgebungslärmrichtlinie) über die Bewertung und Bekämpfung vom Umgebungslärm erlassen. Danach sind europaweit strategische Lärmkarten für Hauptverkehrsstraßen, Haupteisenbahnstrecken, Industrieanlagen und Großflughäfen zu erstellen. Daran anschließend sind in besonders belasteten Gebieten, Aktionspläne zu erarbeiten, die die Lärmprobleme und Lärmauswirkungen regeln und erforderlichenfalls Maßnahmen zur Lärmminderung enthalten.

Die Ermittlung der Lärmkarten wird anhand standardisierter Berechnungsmethoden durchgeführt. Diese Berechnungsmethoden sind ausschließlich für die Lärmkartierung anwendbar und weichen von den nationalen Rechenvorschriften im Rahmen der Verkehrswegeplanung, Bauleitplanung, Planfeststellungsverfahren oder sonstigen Genehmigungsverfahren ab.

Die Lärmkartierung für Hauptverkehrsstraßen (Bundesautobahnen, Bundesstraßen und Staatsstraßen) wurden vom Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) ausgearbeitet und im Internet veröffentlicht (www.umgebungslaerm.bayern.de). Die Lärmkarten sind dort einsehbar, weitere Informationen zur EU-Umgebungslärmrichtlinie können auch unter dieser Adresse aufgerufen werden.

Für weitere Informationen, sowie für die Eingabe von Anregungen und Vorschlägen: Stadt Amberg - Amt für Ordnung und Umwelt, Tel. 09621/10-299 oder 10-301

 

Karten Straßenverkehrslärm

Hinweis: Der in den Lärmkarten angegebene Maßstab bezieht sich auf das Ausgabeformat DIN A 2. Ausdrucke in anderen Formaten bedingen eine nicht maßstabsgetreue Darstellung der Lärmkarten.