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Gesplittete Abwassergebühr der Stadt Amberg

Seit 2014 werden die Gebühren zur Abwasserbeseitigung wie folgt getrennt erhoben:

  • Schmutzwassergebühr: 1,60 EUR (ab 2017) je m³ Frischwasserverbrauch
  • Niederschlagswassergebühr: 0,35 EUR (ab 2017) je m² abflusswirksamer Fläche und Jahr
Niederschlagswassergebühr

Die Niederschlagswassergebühr eines Grundstücks errechnet sich aus den überbauten und befestigten Flächen, von denen aus das Niederschlagswasser in die Entwässerungseinrichtung der Stadt Amberg gelangt. Je nach Ausführung der Oberflächen wird jede Fläche mit einem sogenannten Abflussfaktor multipliziert. Nähere Informationen finden Sie im nachstehenden Hinweisblatt zur Niederschlagswassergebühr.

Wir weisen Sie darauf hin, dass Sie nach §14 der Beitrags- und Gebührensatzung zur Entwässerungssatzung verpflichtet sind, dem Tiefbauamt der Stadt Amberg Änderungen an den einleitenden Flächen auf Ihrem Grundstück mitzuteilen.

Bislang erfolgte die Abrechnung der Niederschlagswassergebühr über die Konten der Stadtwerke Amberg Versorgungs GmbH. Dieses Verfahren wurde nun umgestellt. Ab sofort erfolgt die Erhebung der Niederschlagswassergebühr direkt über die Bankverbindungen der Stadt Amberg. Beachten Sie hierzu das nachstehende Hinweisblatt zur Änderung der Bankverbindung.

Beratungstermine

Für Rückfragen steht Ihnen das städtische Tiefbauamt unter der Telefonnummer  09621/10-1498 zur Verfügung.

Hinweise

Mit einem Grundsatzurteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes (Az. 23B 02.1937–W2K01.997) wurden die Städte und Gemeinden verpflichtet, die Abwassergebühren in eine Schmutzwassergebühr und eine Niederschlagswassergebühr aufzuteilen. Während sich die Schmutzwassergebühren auch künftig weiterhin am Frischwasserverbrauch orientieren, soll beim Niederschlagswasser eine neue Berechnungsmethode für mehr Gebührengerechtigkeit sorgen. Die Höhe Ihrer Gebühren für das Niederschlagswasser hängt künftig davon ab, welche bebauten und versiegelten Flächen Ihres Grundstücks tatsächlich in die öffentliche Kanalisation entwässern.

Die Stadt Amberg erzielt insgesamt durch die gesplittete Abwassergebühr keine höheren Einnahmen, die Gesamtkosten der Abwasserbeseitigung werden lediglich verursachungsgerechter aufgeteilt. Je weniger bebaute und versiegelte Flächen Ihres Grundstücks in die öffentliche Kanalisation entwässern, desto geringere Gebühren fallen an. Die jüngst aufgetretenen katastrophalen Überflutungsereignisse belegen einmal mehr, wie wichtig es ist, unnötige Versiegelung von Flächen zu vermeiden. Mit der neuen Gebührentrennung entstehen zusätzliche Anreize, dies auch im Bereich des eigenen Grundstücks zu tun.