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Zwei junge Praktikanten aus Périgueux in Amberg zu Gast

Jules Dabbadie nimmt im September sein Studium der Kunstgeschichte und Archäologie an der Universität in Bordeaux auf. Antoine Massénat, ein ausgezeichneter Basketballspieler und nach eigener Einschätzung bereits „besser als Dirk Nowitzki“, freut sich schon auf sein Studienfach Sportökonomie. Doch zunächst einmal lernen die beiden Amberg sowie die städtische Tourist-Information und die Stadtgärtnerei näher kennen. Denn noch bis zum Wochenende absolvieren die aus Périgueux stammenden jungen Männer ein dreiwöchiges Praktikum in der deutschen Partnerstadt.

Um sie hier willkommen zu heißen und ihnen die besten Wünsche mit auf den Rückweg zu geben, hieß Oberbürgermeister Michael Cerny Antoine und Jules im Rathaus willkommen. Begleitet wurden die beiden von Kulturreferent Wolfgang Dersch, Emma Adamczyk aus der Tourist Information sowie Anne-Marie Brey, die sich als Vorsitzende des Freundeskreises Périgueux bestens um die zwei jungen Franzosen kümmert. Mit ihrer Unterstützung haben Jules Dabbadie und Antoine Massénat bereits viele interessante Orte und Ecken in Amberg erkundet.

Besonders gut haben ihnen dabei die Schulkirche und die Hundertwasser-Ausstellung im Amberger Congress Centrum (ACC) gefallen. Als eine der bedeutendsten Rokokokirchen hinterließ das reich geschmückte Gotteshaus bei den kunst- und kulturinteressierten Gästen großen Eindruck. Und noch etwas hat ihre besondere Aufmerksamkeit erregt. „Wir gehen jeden Tag nach der Arbeit zum Kneippbecken, um uns hier zu erfrischen“, berichteten Antoine und Jules und bedauerten es sehr, dass die Wasserlehre Sebastian Kneipps in Frankreich keine Anwendung findet.

„Ich hoffe sehr, dass Sie als Botschafter für Amberg nach Périgueux zurückkehren und Werbung für unsere Partnerschaft machen“, wünschte sich OB Michael Cerny, sehr erfreut darüber, dass es den beiden hier sehr gut gefällt. Wie Wolfgang Dersch erläuterte, ist mit Christian Kellner gleichzeitig auch ein Amberger Praktikant in Périgueux zu Gast. „Der Praktikantenaustausch ist zusammen mit dem Schüleraustausch die älteste Verbindung zwischen den beiden Partnerstädten“, machte er deutlich. Auch schloss er sich den guten Wünschen des Oberbürgermeisters an – für den restlichen Aufenthalt der beiden jungen Franzosen ebenso wie für ihre weitere Zukunft.

 

 

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